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Andreas Raelert bei seinem Zieleinlauf in Roth (Bild by challenge-roth.com)
Andreas Raelert bei seinem Zieleinlauf in Roth (Bild by challenge-roth.com)

Andreas Raelert setzt neue Massstäbe auf BMC in Roth, Ronnie Schildknecht gewinnt die Titelverteidigung am Ironman Zürich

11. luglio 2011

Was für ein Wochenende für BMC im Triathlon! Mit neuer Weltbestzeit hat Andreas Raelert an der Challenge Roth Triathlon-Geschichte geschrieben. Der überragend fightende Raelert siegte bei seiner Roth-Premiere mit einer Fabelzeit von 7:41:33 Stunden und damit mehr als vier Minuten schneller als der Belgier Marino Vanhonacker, der sich gerade mal sieben Tage an seiner Bestzeit von Klagenfurt erfreuen konnte. Zuvor hatte Roth 14 Jahre lang die Weltbestzeit gehalten (Luc van Lierde 1997 mit 7:50:27) und sie sich nun souverän zurückgeholt. Andreas Raelert gelang auf der neuen BMC timemachine TM01 bereits auf der Radstrecke eine neue Weltbestzeit - mit 4h11min für 180km! Ab diesem Zeitpunkt war sein Sieg nicht mehr ernsthaft gefährdet. Zwar konnte Sebastian Kienle einige Zeit lang nahe zu ihm aufschließen, musste aber bald abreißen lassen, so dass für ihn - genau wie im Vorjahr - der glänzende zweite Platz blieb. Raelert finishte mit neuem Weltrekord von 7:41.33 über die Ironmandistanz - eine schlicht sagenhafte Leistung.

Doch auch Ronnie Schildknecht, ewz power team, gelang am Ironman Zürich eine Top-Leistung - er konnte seinen fünften Sieg vor Heimpublikum feiern. Nach einer sehr guten Schwimmleistung machte Schildknecht (8:19:51) auf dem zweiten Teil der Radstrecke kontinuierlich Boden auf den führenden Willisauer Mathias Hecht gut. Kurz nach dem Wechsel auf die Laufstrecke übernam Schildknecht die Führung, die er bis zum Schluss nicht mehr hergab. "Es klingt natürlich schön, wenn man ein Rennen fünf Mal gewinnen kann, aber für mich zählt der Sieg an sich, denn dieser ist der schönste Triumph zu Hause in der Schweiz. Ich bin wirklich glücklich, und es ist eine schöne Bestätigung! Die Ironman Weltmeisterschaft in Hawaii im Oktober ist nun das nächste grosse Ziel für mich. " Zweiter wurde der Spanier Clemente Alonso-Mckernan, Dritter der Schweizer Mathias Hecht. Bei den Damen gewann Karin Thürig vor Amy Marsh aus den USA und der Ungarin Erika Csomor.