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Internazionale, Italiano

Alle Kräfte für die Teamwertung

11. settembre 2013

Grenchen/CH

BMC Mountainbike Racing Team
Weltcup-Finale in Hafjell, Norwegen
Vorschau

Beim Finale des UCI Cross-Country-Weltcups hat das BMC Racing Team am Wochenende vor allem die Teamwertung im Visier. Ohne Leader Julien Absalon und einem angeschlagenen Lukas Flückiger sind Moritz Milatz und Co. herausgefordert.

„Das wird spannend", meint Moritz Milatz im Blick auf die Situation in der Teamwertung. 32 Punkte Vorsprung hat die BMC-Equipe auf den schärfsten Verfolger Multivan-Merida. Das erscheint eigentlich viel, doch nachdem Punktegarant Absalon wegen Rippenbruch ausfällt, verändert sich die Ausgangssituation.

Dazu kommt noch, dass Lukas Flückiger über seinen Start endgültig erst vor Ort entscheiden kann. „Ich rechne voll damit, dass ich in Hafjell fahren kann. Im Moment wäre ich allerdings noch nicht in der Lage", erklärt Flückiger, bei dem als Folge seines WM-Sturzes zwei Rippenbrüche diagnostiziert wurden. Die siebte und die achte Rippe und die gleich doppelt.

Die „Chancen auf ein Top-Rennen sind allerdings nicht sehr groß", schränkt Flückiger ein. „All in" für die Teamwertung und natürlich auch für seine eigene Weltranglistenposition sei die Devise.

Diese Handicaps nehmen Moritz Milatz, Ralph Näf und Martin Fanger mehr in die Pflicht. „Ich will meine WM-Form nutzen und auf jeden Fall noch mal ein gutes Ergebnis raushauen", kündigt Moritz Milatz an.

Ralph Näf will die Enttäuschung von der WM tilgen. Am vergangenen Sonntag gewann der Eidgenosse das C2-Rennen in Langendorf und hatte dabei „schon wieder ein besseres Gefühl", wie er sagt.
„Die Form vom Sieg in Muttenz kann ja nicht einfach weg sein. Ich hoffe auf einen versöhnlichen Saisonabschluss und möglichst viele Punkte für die Teamwertung", erklärt Näf, der am Donnerstag auch im Eliminator Sprint eine gute Figur machen möchte.

Auf den ruppigen Wiesenpassagen sollte die flexible Fox-Gabel mit elektronischem iCD Lockout den BMC-Bikern eine wesentliche Hilfe sein. Auch Martin Fanger hofft auf eine Steigerung gegenüber der WM.
„Wenn ich mich gut erhole, müsste die Form eigentlich noch einmal etwas ansteigen", meinte Fanger nach seinem vierten Platz beim O-Tour Marathon am vergangenen Sonntag.

Für U23-Fahrer Reto Indergand gilt es am Samstag seinen zweiten Platz in der U23-Gesamtwertung zu verteidigen. Den Gesamtsieg kommt für Indergand nur noch in Frage, wenn der führende Deutsche Markus Schulte-Lünzum einen schwarzen Tag erwischt. Nur drei Punkte hinter ihm liegt der Franzose Hugo Drechou.

Matthias Stirnemann möchte mit einem guten Resultat die WM-Enttäuschung aus der Erinnerung tilgen.