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Philippe Gilbert (links) wurde im Finale nur ganz knapp geschlagen. (©BMC/Tim De Waele.)
Philippe Gilbert (links) wurde im Finale nur ganz knapp geschlagen. (©BMC/Tim De Waele.)

Vuelta a España, 7. Etappe: Gilbert Zweiter

30. agosto 2013

Philippe Gilbert vom BMC Racing Team verpasste am Freitag ganz knapp seinen ersten Saisonsieg. Zdenek Stybar (Omega Pharma-Quick Step) schlug ihn bei der Vuelta a España im Fotofinish, nachdem sich die beiden auf den letzten neun Kilometern vom Feld hatten absetzen können.



Zum fünften Mal Zweiter
Gilbert und Stybar fuhren auf dem finalen, technischen Abschnitt einen 16-Sekunden-Vorsprung heraus, der dann auf dem letzten Kilometer auf vier Sekunden schrumpfte. Die beiden begannen zu sprinten, als das Peloton näher kam. Gilbert blieb bis auf die letzten Meter in Stybars Windschatten, dann versuchte er, rechts vorbei zu kommen. "Gestern war der erste Tag, an dem sich meine Beine nach dem Sturz wieder gut angefühlt hatten", kommentierte Gilbert im Hinblick auf den tiefen Schnitt an seinem linken Knie, den er sich bei der Eneco Tour of Benelux zugezogen hatte. "Ich freue mich. Es fehlt in dieser Saison zwar noch ein Sieg, aber ich war oft ganz nahe dran." Zum fünften Mal in diesem Jahr stand Gilbert als Zweiter auf dem Podest - wie auf der zweiten Etappe der Eneco Tour of Benelux (13. August), der belgischen Zeitfahrmeisterschaft (11. August), Brabantse Pijl (10. April) und der sechsten Etappe bei Paris-Nizza (9. März). Danilo Wyss vom BMC Racing Team wurde Achter auf der Etappe, Klaas Lodewyck folgte als Neunter.

Pinotti lange in einer Fluchtgruppe

Zuvor im Rennen war Marco Pinotti vom BMC Racing Team in einer dreiköpfigen Fluchtgruppe dabei gewesen, die elf Kilometer nach dem Start der 205,9 Kilometer langen Etappe weg kam. Bei der diesjährigen Austragung der Spanien-Rundfahrt war es am heutigen Tag die zweitlängste Etappe. Pinotti, Francisco Javier Aramendia (Caja Rural) und Christian Knees (Sky Procycling) holten mehr als sieben Minuten Vorsprung, sie wurden 14 Kilometer vor dem Ziel gestellt. "Ich habe nun ein paar Tage lang versucht, in die Fluchtgruppe des Tages zu kommen. So viele Kilometer vorne zu fahren ist ein gutes Training und eine Vorbereitung für die WM im Einzelzeitfahren. Heute war also ein guter Tag", resümierte Pinotti. Vincenzo Nibali (Astana Pro Team) behielt die Gesamtführung, der italienische Strassenmeister Ivan Santaromita ist weiterhin als Zwölfter der best platzierte Fahrer des BMC Racing Teams. Er liegt 46 Sekunden zurück. Gilbert habe zwar nicht gewonnen, aber der letztjährige zweifache Etappensieger bei der Vuelta im Vorjahr komme wieder in Form, meinte BMC Racing Team Assistant Director Yvon Ledanois. "Die gute Nachricht ist, dass Phil mehr oder weniger wieder auf dem selben Niveau ist wie vor dem Sturz in Eneco und das ist das Wichtigste für die kommenden Tage", blickte Ledanois voraus.

Hören Sie mehr Kommentare von Gilbert (Englisch und Französisch), Ledanois und Pinotti auf der speziellen BMC Racing Team Vuelta a España Audio Line.