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Martin Kohler fuhr mehr als 100 Kilometer in der Spitzengruppe und wurde zum kämpferischsten Fahrer des Tages ausgezeichnet. (©BMC/Tim de Waele.)
Martin Kohler fuhr mehr als 100 Kilometer in der Spitzengruppe und wurde zum kämpferischsten Fahrer des Tages ausgezeichnet. (©BMC/Tim de Waele.)

Vuelta, 6. Etappe: Kohler "Kämpferischster Fahrer"

25. agosto 2011

Córdoba, Spain

Martin Kohler vom BMC Racing Team wurde am Donnerstag bei der Vuelta a España zum "Kämpferischsten Fahrer" ausgezeichnet. Sein Teamkollege Mathias Frank verzeichnete einen Sturz und Johann Tschopp musste das Rennen wegen Erschöpfung aufgeben.

Kohler: "Wird nicht das letzte Mal sein"
Martin Kohler war Teil einer vier Mann Spitzengruppe, die einen Vorsprung von bis zu acht Minuten herausfuhr. Als der Vorsprung 31 Kilometer vor dem Ziel der 193,4 Kilometer langen Etappe auf eine Minute schmolz, versuchte der Schweizer sein Glück alleine. Er wurde fünf Kilometer vor dem Ziel gestellt. "Ich habe den ganzen Tag versucht, in eine Fluchtgruppe zu kommen. Leider waren wir dann nur zu viert und nicht die Stärksten des Pelotons. Aber die Rundfahrt dauert drei Wochen und es kommen noch mehr Tage. Es wird nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich in einer Ausreissergruppe war", gibt sich Martin Kohler kämpferisch. Mathias Frank stürzte 70 Kilometer nach Rennbeginn, als ein offizielles Motorrad Probleme in einer scharfen Rechtskurve hatte. "Ich stürzte auf meine Hüfte und meinen Ellbogen. Anfangs tat es ziemlich weh. Aber ich konnte die Fahrt fortsetzen und es wurde besser", beschrieb der Schweizer. Peter Sagan gewann die Etappe, bei der das Team Liquigas-Cannondale die Ränge eins bis fünf belegte. Sylvain Chavanel (Quickstep) behielt
die Gesamtführung.