Bitte wählen Sie ihr Land und Sprache
Internazionale, Italiano

team news

Brent Bookwalter war auf der längsten Etappe der Vuelta a España in der Fluchtgruppe des Tages. (©BMC/Tim de Waele.)
Brent Bookwalter war auf der längsten Etappe der Vuelta a España in der Fluchtgruppe des Tages. (©BMC/Tim de Waele.)

Vuelta a España, 18. Etappe: Bookwalter in der Fluchtgruppe

6. settembre 2012

Am längsten Tag der diesjährigen Austragung der Vuelta a España war Brent Bookwalter vom BMC Racing Team mit vier weiteren Fahrern mehr als 170 Kilometer in der Spitzengruppe. Sie arbeiteten hart, um nicht vom Feld eingeholt zu werden.

Gelegenheit genutzt
Brent Bookwalter war damit in der Gruppe des Tages. Sie setzten sich nach 55 Rennkilometern ab und fuhren einen Vorsprung von bis zu 5:30 Minuten heraus. Der Tag wurde zusehends heisser und führte über breite und gerade Strassen. "Plötzlich habe ich realisiert, dass diese Strassen für eine Fluchtgruppe eigentlich schrecklich sind. Ich hätte es eigentlich im Plan sehen müssen. Aber irgendwie lief alles drunter und drüber. An manchen Tagen dachten wir, dass es eine Gruppe geben wird und es gab keine und umgekehrt auch", beschrieb der Amerikaner und führte aus:  "Ich dachte, es ist einen Versuch wert. Bis Sonntag gibt es ja immer weniger Möglichkeiten. Ich war froh, dass ich es in die Gruppe geschafft hatte und habe meine Nase etwas in den Wind gesteckt." Dann forcierte das Feld das Tempo und stellte die Gruppe 17 Kilometer vor dem Ziel der 204 Kilometer langen Etappe. Daniele Bennati (RadioShack-Nissan) gewann knapp vor Ben Swift (Sky Procycling). Alberto Contador (Sayo Bank-Tinkoff Bank) behielt die Gesamtführung. Brent Bookwalters Versuch sei beeindruckend gewesen, auch wenn es Zweifel gegeben habe, dass es die Gruppe ins Ziel schaffen würde, wie BMC Racing Team Assistant Director Max Sciandri betonte. "Sie fuhren 50 km/h und sie hätten es nicht besser machen können. Bei diesen langen, gerade aus führenden, flachen Strassen ist es wirklich schwer, sich zu konzentrieren."