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Alessandro Ballan (links) war Teil einer Fluchtgruppe auf dem Weg zu seinem vierten Endrang. (©Sirotti.)
Alessandro Ballan (links) war Teil einer Fluchtgruppe auf dem Weg zu seinem vierten Endrang. (©Sirotti.)

Zwei in den Top-Fünf bei Strade Bianche

3. marzo 2012

Siena, Italy

Alessandro Ballan fuhr am Samstag bei der Strade Bianche auf Rang vier, Greg Van Avermaet folgte als Fünfter.

"Konnte nicht mitgehen"
Alessandro Ballan und Greg Van Avermaet waren Teil einer fünfköpfigen Verfolgergruppe, deren Faher vergeblich versuchten, Fabian Cancellara (RadioShack-Nissan) einzuholen. Der Schweizer fuhr die letzten zwölf der 190 Kilometer solo. Cancellara konterte eine Attacke von Greg Van Avermaet auf dem letzten der zahlreichen Kiesabschnitte, die das Eintagesrennen so speziell machen. "Ich habe für Alessandro gearbeitet als ich attackierte, aber Cancellara war zu stark und ich hatte leider nicht die Beine, um mitzugehen", kommentierte der Belgier. Für Ex-Weltmeister Alessandro Ballan war es das dritte Mal, dass er in die Top-Fünf fuhr. Er belegte in den Jahren 2008 und 2011 jeweils zweite Ränge. "Als Cancellara ging, habe ich versucht, an seinem Hinterrad zu bleiben, aber er war einfach zu schnell. Unsere Gruppe hat hinten hart gearbeitet, aber Cancellara war zu stark. Ich muss Greg danken, er hat heute einen exzellenten Job für mich gemacht. Wir haben sehr gut zusammen gearbeitet", betonte der Italiener.

Selektion herbeigeführt
John Lelangue, Sportlicher Leiter des BMC Racing Teams meinte, dass das Rennen auch mit diesem Resultat nach Plan gelaufen sei. "Unsere Strategie war es, jemanden in eine Fluchtgruppe von mehr als sechs Fahrern zu bringen - vor allem, wenn Liquigas oder Radioshack dabei wären", erklärte der Belgier. Marco Pinotti vom BMC Racing Team war in einer Gruppe von zwölf Fahrern, bis er 76 Kilometer vor dem Ziel einen platten Reifen hatte. "Auf dem schwierigsten Rennabschnitt haben wir das Rennen mit Adam Blythe und Martin Kohler gemeinsam mit dem Liquigas Team schwer gemacht und eine Selektion herbeigeführt", so John Lelangue. Die Beschleunigung des Renntempos führte dazu, dass dann eine 15-köpfige Gruppe - Alessandro Ballan und Greg Van Avermaet inklusive - ihr Glück versuchte.

Fotos des BMC Racing Teams vom Rennen: flic.kr/s/aHsjysR6tW