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Marcus Burghardt führte eine fünfköpfige Fluchtgruppe auf der Schlussetappe der Tour of Qatar an. (©BMC/Graham Watson.)
Marcus Burghardt führte eine fünfköpfige Fluchtgruppe auf der Schlussetappe der Tour of Qatar an. (©BMC/Graham Watson.)

Tour of Qatar, 6. Etappe: Zwei Fahrer in den Top Ten

14. febbraio 2014

BMC Racing Team's Silvan Dillier erreichte auf der Schlussetappe der Tour of Qatar den sechsten Platz, Sebastian Lander wurde Neunter. Pech hatte Teamkollege Marcus Burghardt – er war Teil einer fünfköpfigen Ausreissergruppe, die 500 Meter vor dem Ziel gestellt wurde.

500 Meter vor dem Ziel geschnappt
Burghardt und seine Fluchtgefährten – Alessandro Bazzana (UnitedHealthcare Pro Cycling Team), Rafai Chtioui (Skydive Dubai Pro Cycling Team), Jesse Sergent (Trek Factory Racing) und Lieuwe Westra (Astana Pro Team) – suchten früh die Flucht auf der 113,5 Kilometer langen Etappe. Burghardt beschrieb die Taktik so, dass die Ausreisser bis zum Erreichen des Rundkurses in Doha Corniche regelmässig fahren wollten. «Wir hatten zu Beginn auf dem Circuit durchwegs Gegenwind. Ich habe zu den Kollegen gesagt, dass wir es etwas ruhiger angehen müssen. Mit noch sechs verbleibenden Runden war das Rennen sehr hart.» Der Vorsprung konnte von 48 Sekunden auf zwei Minuten erhöht werden und betrug 10 Kilometer vor dem Ziel noch immer eine Minute. «Als wir uns zur letzten Runde aufmachten, war ich überzeugt, dass wir den Ausreissversuch erfolgreich zu Ende bringen können», blickte Burghardt zurück. «Dann wurden wir aber 500 Meter vor dem Ziel noch geschnappt. Nur 10 Sekunden mehr und es hätte gereicht.» Als das Feld die Ausreissergruppe von Burghard stellte, waren BMC Racing Team's Danilo Wyss und Dillier die letzten Verbliebenen des Teams, die Lander im Sprint, der sich über die ganze Breite der dreispurigen Strasse abspielte, unterstützen konnten. Dillier wollte zuerst den Zug eines anderen Teams für den Schlussspurt nutzen. «Im letzten Moment habe ich aber Lander wieder gefunden und haben gesehen, dass Tinkoff-Saxo den Sprint für ihre Sprinter anzieht», beschrieb Dillier die Hektik. «Wir haben den Anschluss realisiert und den Schlussspurt von dort aus gestartet», so Lander: «Ich war etwas überrascht, wie weit vorne wir waren. Bei der 300-Meter-Marke lag ich an vierter Stelle. Mit dem sechsten Schlussrang bin ich sehr zufrieden.»

Den jungen Fahrern eine Chance geben
Sport Director Valerio Piva meinte, dass er hoch erfreut sei, dass zwei der jüngsten Fahrer des BMC Racing Teams am Schluss der Etappe in so prominenter Position waren. Arnaud Démarre (FDJ.fr) ersprintete sich den Tagessieg vor Daniele Bennati (Tinkoff-Saxo) und Bernhard Eisel (Team Sky). Tom Boonen, der diese Woche zwei Etappen gewann, belegte den vierten Rang und Sebastian Haedo (Skydive Dubai Pro Cycling Team) wurde Fünfter. «Ich bin glücklich, dass zwei junge Fahrer in den Top-Ten klassiert waren», zeigte sich Piva zufrieden. «Sie sind die Zukunft des Teams. Wir werden über die Bücher gehen, um diesen Jungs in dieser Saison vermehrt Chancen zu geben. Wir werden sicherlich etwas dafür zurück bekommen.» Niki Terpstra, der die Eröffnungsetappe gewonnen hatte, siegte in der Gesamtwertung 17 Sekunden vor seinem Teamkollegen Tom Boonen. Philippe Gilbert war Bester des BMC Racing Teams und belegte mit 1:33 Minuten Rückstand den 13. Schlussrang. Für Lander war es seine erste Top-Ten-Klassierung, seit er zu Beginn der letzten Saison zum BMC Racing Team gestossen ist. «Das ist ein Team mit vielen Stars. Wenn du eine Chance bekommst, muss man diese unbedingt nutzen», so der Däne. «Ich bin überglücklich und wollte heute einen guten Job machen. Alle im Team haben mir heute geholfen – das war wirklich nett.»

Hören Sie die kompletten Kommentare von Burghardt, Dillier, Lander und Piva auf der BMC Racing Team's Audio Line.