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Cadel Evans (links) duellierte sich mit Alberto Contador am Anstieg nach Bousher Alamrat. (©BMC/Tim De Waele.)
Cadel Evans (links) duellierte sich mit Alberto Contador am Anstieg nach Bousher Alamrat. (©BMC/Tim De Waele.)

Tour of Oman, 5. Etappe: Evans auf Verfolgungsjagd

15. febbraio 2013

Cadel Evans vom BMC Racing Team behielt am Freitag bei der Tour of Oman einen Podiumsplatz. Jedoch rutschte er vom zweiten auf den dritten Rang in der Gesamtwertung zurück. Zahlreiche Attacken hatten das Feld spät im Rennen zerplittert.

Evans in der Verfolgergruppe
Alberto Contador (Team Saxo-Tinkoff) attackierte, als es zum dritten und letzten Mal auf den Anstieg nach Bousher Alamrat ging. Der Spanier sicherte sich damit eine Zeitgutschrift. Nur der Führende der Rundfahrt, Chris Froome (Sky Procycling), und der Etappensieger vom Donnerstag, Joaquim Rodriguez (Katusha Team), konnten folgen. Das Trio wurde von einer siebenköpfigen Gruppe verfolgt, der auch Cadel Evans angehörte. Chris Froome gewann die Etappe im Sprint gegen seine beiden Fluchtgefährten. Cadel Evans wurde Achter, er hatte vier Sekunden Rückstand. Der ehemalige Strassen-Weltmeister hatte gewusst, dass die 144 Kilometer lange Etappe die Gesamtwertung verändern konnte. "Damit Alberto mich in der Gesamtwertung überholen konnte, musste sein Team hart arbeiten. Sie haben es gut gemacht und am Ende hatten sie Erfolg. Ich habe meinen Rückstand in Grenzen gehalten und habe es im Finale nochmals versucht. Ich dachte, dass wir am Ende an das Trio herankommen würden, aber das hat leider nicht geklappt", kommentierte Cadel Evans. Er liegt 39 Sekunden hinter dem Führenden und zwölf Sekunden hinter dem zweitplatzierten Alberto Contador. Es folgt noch eine Etappe.

Van Avermaet in der Fluchtgruppe
Vor den entscheidenden Attacken spät in der Etappe, war es Greg Van Avermaet vom BMC Racing Team, der half, Cadel Evans' Platz in der Gesamtwertung zu verteidigen. Er war Teil einer neunköpfigen Fluchtgruppe, die mehr als drei Minuten Vorsprung herausgefahren hatte. Sie wurden von einem reduzierten Feld gestellt. "Es war ein guter Tag für mich. In der Fluchtgruppe dabei zu sein war ein gutes Training für die folgenden Rennen in Belgien. Wir haben gut für Cadel gearbeitet und es war super für das Selbstvertrauen. Nur als Alberto Contador attackiert hatte, konnte ich nicht mitgehen. Es geht auch um die Teamwertung und das gibt mir viel Motivation", kommentierte der Belgier. Er belegte Rang 33. Damit ist er einer von sechs BMC Racing Team Fahrern in den Top-35 auf der Etappe: Cadel Evans, Philippe Gilbert (14.), Yannick Eijssen (15.), Steve Cummings (30.) und Michael Schär (32.). Bei der Tour de San Luis gewann das BMC Racing Team die Teamwertung, genauso wie bei der Katar-Rundfahrt, wo die schweiz-amerikanische Mannschaft einen Vorsprung von 18 Sekunden auf AG2R La Mondiale hatte.

Hören Sie mehr Kommentare von Cadel Evans (Englisch) und Greg Van Avermaet (Französisch) auf der BMC Racing Audio Line:
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