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Cadel Evans kletterte mit dem dritten Etappenrang auf Platz zwei in der Gesamtwertung. (©BMC/Tim De Waele.)
Cadel Evans kletterte mit dem dritten Etappenrang auf Platz zwei in der Gesamtwertung. (©BMC/Tim De Waele.)

Tour of Oman, 4. Etappe: Evans auf Platz zwei

14. febbraio 2013

Cadel Evans vom BMC Racing Team belegte bei der Bergankunft auf Green Mountain bei der Tour of Oman den dritten Platz. Damit verbesserte er sich in der Gesamtwertung auf den zweiten Gesamtrang. Es folgen noch zwei Etappen.

Evans zufrieden
Cadel Evans, der heute Donnerstag seinen 36. Geburtstag feiert, fuhr 22 Sekunden hinter Solo-Etappensieger Joaquim Rodriguez (Katusha) ins Ziel. Er war 18 Sekunden hinter dem Zweitplatzierten Christopher Froome (Sky Procycling). Der Tour de France Sieger von 2011 hatte fünf Sekunden Vorsprung auf den Vuelta-Sieger von 2012, Alberto Contador (Team Saxo-Tinkoff) und er lag 14 Sekunden vor dem Vuelta-Sieger von 2010, Vincenzo Nibali (Astana Pro Team), der Fünfter wurde. "Ich kam ohne Erwartungen hierher. Ich hatte über den Winter gut trainiert. Es ist das erste Rennen der Saison und mein erster echter Test des Jahres. Ich würde sagen, ich bin sehr zufrieden. Ich hätte nicht mehr erwarten können", freute sich der Australier. In der Gesamtwertung liegt er nun 24 Sekunden hinter dem Tour de France Zweiten von 2012 und jetzigen Führenden der Rundfahrt, Christopher Froome. Dieser wiederum verdrängte Peter Sagan (Cannondale) von der Spitze. Auf Rang drei folgt Alberto Contador eine Sekunde hinter Cadel Evans. Yannick Eijssen vom BMC Racing Team klassierte sich auf dieser Etappe als Zehnter (+1:09 Min.) und Steve Cummings wurde 13. (+1:18 Min.).

Bookwalter in der Fluchtgruppe
Brent Bookwalter legte den Grundstein für den Erfolg des BMC Racing Team am letzten Anstieg. Er war Teil einer fünfköpfigen Fluchtgruppe, die sich früh im 152,5 Kilometer langen Rennen absetzen konnte. "Das gesamte Team verdient heute einen grossen Applaus", betonte John Lelangue, Sportdirektor des BMC Racing Teams. "Da Brent mit in der Gruppe war, war es für uns einfach, weil Saxo-Tinkoff, Sky und Astana den ganzen Tag Gas geben mussten und unsere Jungs konnten sich schonen." Das umfangreiche Trainingsprogramm seit November habe sich ausbezahlt, sagte Yannick Eijssen. "Es war der erste Tag, an dem ich mich testen konnte und es lief gut. Das Finale war intensiv, weil die Etappe vor dem Anstieg nicht so hart war. Daher waren alle ziemlich  frisch. Ich konnte bis ans Limit gehen." Die Strecke am Freitag über 144 Kilometer führt über drei Berge. Das sei die letzte Chance, die Gesamtwertung zu verändern, so John Lelangue. "Wenn es Fluchtgruppen gibt und wir einen von unseren Jungs dabei haben, der in der Gesamtwertung nicht allzuweit hinten liegt, kann das für die Kapitäne eine Gefahr bedeuten und sie werden arbeiten müssen", blickte der Belgier voraus.

Hören Sie mehr Kommentare von Eijssen, Evans und Lelangue auf der BMC Racing Team Audio Line: www.bmcracingteam.com/index.php