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Martin Kohler fuhr beeindruckend lange in einer Fluchtgruppe. (©Sandro Zangrando.)
Martin Kohler fuhr beeindruckend lange in einer Fluchtgruppe. (©Sandro Zangrando.)

Österreich-Rundfahrt, 4. Etappe: Kohler vorne

6. luglio 2011

St. Johann/Alpendorf, Austria

Martin Kohler vom BMC Racing Team war am Mittwoch auf der längsten Etappe der Österreich-Rundfahrt lange Zeit in einer sieben Mann Spitzengruppe. Aber die Kombination von mehreren steilen Anstiegen und heissen Teamperaturen bedeutete das Ende seiner langen Flucht.

Langer Tag
Das 199,5 km lange Rennen führte über Österreichs höchsten Berg, den Grossglockner. Martin Kohler und seine Fluchtgefährten fuhren einen Vorsprung von bis zu fünf Minuten heraus. Aber vor der Hälfte des Rennens dachte der Schweizer, dass es um seine Chancen nicht sehr gut bestehe. "Ich fühlte mich wie der Stärkste in der Gruppe, aber am Anfang fuhr ich nicht mit der ersten Gruppe und so konnte ich Energie sparen", meinte der Schweizer Meister. "Aber es war ein so langer Tag. Am Anstieg, als es steil wurde, war ich leer und meine Fluchtgefährten brachten mich beinahe zum stürzen. Dann konnte ich nicht mehr aufschliessen. Der Fahrer von SKIL-Shimano (Alexandre Geniez) attacierte und dann war es gelaufen."

Butler half Santambrogio
Geniez gewann solo und Mauro Santambrogio wurde Fünfter. Er behielt seinen zweiten Gesamtrang hinter Fredrik Kessiakoff (Astana). Nachdem Chris Butler bei der Verfolgung der späten Attacke geholfen hatte, verlor er den Kontakt zur vorderen Gruppe und rutschte vom siebenten auf den zehnten Rang zurück. "Es war besser für Chris zu arbeiten, als seinen Platz in der Gesamtwertung zu behalten", meinte BMC Racing Team Assistant Director Michael Sayers. "Wir versuchten, Mauro eine Gelegenheit zu geben, die Etappe zu gewinnen."