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Cadel Evans wusste nicht sofort, dass er die Tour-Etappe am Dienstag gewonnen hatte. (©BMC/Tim de Waele.)
Cadel Evans wusste nicht sofort, dass er die Tour-Etappe am Dienstag gewonnen hatte. (©BMC/Tim de Waele.)

Tour de France, 4. Etappe: Sieg für Evans

5. luglio 2011

Mûr-de-Bretagne, France

Cadel Evans vom BMC Racing Team setzte sich am Dienstag bei der Tour de France im Sprint auf der Mûr de Bretagne knapp gegen den dreifachen Tour de France Sieger Alberto Contador (Saxo Bank Sungard) durch.

Knappe Entscheidung
"Ich weiss nicht, ob ich der Meister der Bergankünfte bin, aber heute war es mit dem Wind und allem sehr schwierig", erklärte Cadel Evans. "Es war sehr knapp. An der Linie wusste ich nicht, wer vorne war." Dieser Sieg war sein zweiter Etappenerfolg in diesem Jahr und der sechste des BMC Racing Teams in der Saison. Der Weltmeister aus dem Jahr 2009 gewann auch die sechste Etappe von Tirreno-Adriatico und feierte den Gesamtsieg. Ebenso stand er bei der Tour de Romandie ganz oben am Podest. In seiner Bilanz steht zudem ein zweiter Rang beim Critérium du Dauphiné.

Kurzer Schreck
Etwa 20 Kilometer vor dem Ziel der 172,5 km langen Etappe gab es für Cadel Evans eine Schrecksekunde, als er eine Reifenpanne hatte und seine Weiterfahrt dann von einem Kamera-Motorrad blockiert wurde, das vor ihm einen Unfall hatte. Aber fast das halbe BMC Racing Team arbeitete zusammen, um ihn schnell wieder ans Peloton heranzubringen. "Die Reaktion des Teams war wunderbar, weil wir sofort mit vier Fahrern stehen geblieben sind", kommentierte John Lelangue, Sportlicher Leiter des BMC Racing Teams. "Das Wichtigste war, nicht in Panik zu verfallen. Wir waren in der Mitte des Feldes und es gab keinen Grund, ein Risiko einzugehen. Das Beste war zu warten, bis wir Rückenwind hatten."

Hincapies Unterstützung
Vier Kilometer vor dem Ziel verschärfte der 16-fache Tour de France Teilnehmer George Hincapie vom BMC Racing Team das Tempo, weil der finale zwei Kilometer lange Anstieg nahte. Hinten musste man reagieren. Evans beschrieb, er sei dem Hinterrad von Philippe Gilbert (Omega Pharma-Lotto) gefolgt, dem Gewinner der ersten Etappe. "Phil war sicher der Mann, auf den man aufpassen musste. Es war mit dem Wind ein spezielles Finish. Ich bin wirklich angenehm überrascht." Auf die Frage, ob er seinen ersten Tour de France Sieg verwirklichen könne, nachdem er 2007 und 2008 Zweiter war, meinte Cadel Evans: "Ich hoffe es natürlich. Bis jetzt läuft alles gut, wir werden sehen. Wir arbeiten jedenfalls weiter daran." Der Australier bleibt Zweiter in der Gesamtwertung, eine Sekunde hinter Thor Hushovd (Garmin-Cervélo).