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Philippe Gilbert gewann den Sprint des Feldes und wurde auf der Etappe Vierter. (©BMC/Tim de Waele.)
Philippe Gilbert gewann den Sprint des Feldes und wurde auf der Etappe Vierter. (©BMC/Tim de Waele.)

Tour de France, 1. Etappe: Gilbert wird Vierter

1. luglio 2012

Philippe Gilbert vom BMC Racing Team sprintete am Sonntag bei der Tour de France auf den vierten Rang. Ein Ausreissertrio, das sich an einem kurzen Anstieg wenige Kilometer vor dem Ziel absetzen konnte, fuhr auf das Podium.



Nervöser Tag
Von der erfolgreichen Aufholjagd auf eine Ausreissergruppe für Cadel Evans profitierte Philippe Gilbert. Danach folgte aber Etappensieger Peter Sagan (Liquigas-Cannondale) einer Attacke des Führenden Fabian Cancellara (Radioshack-Nissan), dann gesellte sich noch Edvald Boasson Hagen dazu. Philippe Gilbert verbuchte mit Platz vier sein zweitbestes Resultat der Saison (nach einem dritten Rang beim Flèche Wallonne und Platz vier auf der fünften Etappe der Belgien-Rundfahrt). Der Tag sei aber nervös verlaufen, wie der Belgier beschrieb. "23 Kilometer vor dem Ziel streifte jemand mein Hinterrad und ich wäre fast gestürzt. Dadurch habe ich viele Plätze verloren. Dann habe ich hart gekämpft, um auf den letzten zwei Kilometern wieder heranzukommen und habe auch auf der letzten Abfahrt einiges an Risiko in Kauf genommen. Dennoch ist es schade, denn ich habe zwar den Sprint des Feldes gewonnen, aber leider nicht die Etappe."

Garderen bleibt bester Jungprofi
Tejay van Garderen vom BMC Racing Team bleibt im Trikot des besten Jungprofis. Er fuhr auf den 21. Tagesrang und klassierte sich damit einen Platz hinter Cadel Evans. Sie hatten dieselbe Zeit wie der Etappensieger. Damit bleibt der Amerikaner Vierter in der Gesamtwertung, mit einem Rückstand von zehn Sekunden auf den Führenden Fabian Cancellara. Gilbert verbesserte sich auf Rang sieben (+ 13 Sekunden). Cadel Evans rangiert auf Platz acht (+17 Sekunden). Van Garderen blieb von den zahlreichen kleineren Stürzen auf den letzten 25 Kilometern glücklicherweise verschont - einer davon wurde von einem filmenden Zuschauer verursacht. "Die letzten 60 Kilometer waren ziemlich hektisch. Unser Ziel war es, vorne zu bleiben und zusammen zu bleiben und uns aus allen Schwierigkeiten herauszuhalten. Manchmal ist es im Wind draussen einfacher und sicherer, als im Feld zu fahren.

Evans' Team arbeitet gut

Cadel Evans selbst hatte keine Schwierigkeiten auf der 198 Kilometer langen Etappe. Zuerst war Marcus Burghardt an seiner Seite und später der 17-fache Tour de France Teilnehmer George Hincapie, der ihn sicher bis zum letzten Anstieg drei Kilometer vor dem Ziel brachte. "Marcus hat mich gut über den letzten flachen Abschnitt gebracht. Wir fuhren 74 km/h, um im Flachen aufzuschliessen", beschrieb der Australier. Der Titelverteidiger der Tour de France sagte, dass der Wind am Ende der Etappe günstig sei, um das Peloton zu teilen. Daher hat sich das BMC Racing Team nach vorne gespannt und zur sechsköpfigen Spitzengruppe aufgeschlossen. "Es gab Gegenwind, so war es für alle einfach, dranzubleiben. Aber das Team arbeitet sehr gut, alles funktioniert bestens und ich bin froh, die erste Etappe hinter mich gebracht zu haben. Nun kann es zur Rennroutine überzugehen."