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Tejay van Garderen (Mitte) wurde von BMC Racing Teamarzt Max Testa untersucht. (©BMC/Tim De Waele.)
Tejay van Garderen (Mitte) wurde von BMC Racing Teamarzt Max Testa untersucht. (©BMC/Tim De Waele.)

Tour de France, 1. Etappe: Chaotisches Finale

29. giugno 2013

Cadel Evans vom BMC Racing Team kam am Samstag unversehrt durch die erste, chaotische Etappe der Tour de France. Für seine Teamkollegen Philippe Gilbert und Tejay van Garderen lief es weniger gut.

Ziel wäre beinahe verlegt worden
Philippe Gilbert und Tejay van Garderen wurden kurz vor dem Ziel der insgesamt 213 Kilometer langen Etappe in einen Sturz verwickelt. Das Feld sei mit hoher Geschwindigkeit unterwegs gewesen, erklärte Philippe Gilbert, nachdem die Rennkommissäre bekannt gegeben hätten, dass es ein provisorisches Finale bei der Drei-Kilometer-Marke geben würde. Die Ziellinie war nämlich von einem Teambus blockiert worden, der unter dem Ziel-Tor stecken geblieben war. "Man kann sich vorstellen, was da los war, als wir zehn Minuten vor der Zieleinfahrt erfahren haben, dass das Ziel drei Kilometer vorverlegt worden sei. Das Chaos war perfekt und daher wurde es gefährlich. Unglücklicherweise gehörte ich zu jenen, die in einen Sturz verwickelt worden waren. Ich lag etwa am 25. Position und sie stürzten vor mir. Natürlich war das schade, vor allem, weil Tejay van Garderen an meinem Hinterrad war", bedauerte der Strassen-Weltmeister. Wie Gilbert sagte auch Van Garderen, dass sie zum Glück nicht ernsthaft verletzt worden waren. "Wir haben unser Bestes getan, um uns aus allen Schwierigkeiten herauszuhalten, aber alles kann man leider nicht vermeiden. Ich denke, ich hatte noch Glück im Unglück. Ich habe nichts gebrochen, nur ein paar Schrammen." Marcel Kittel (Team Argos-Shimano) gewann die Etappe.

Evans zufrieden mit Auftakt

Brent Bookwalter, der Cadel Evans half, auf den letzten 30 Kilometern ganz vorne zu bleiben, überliess seine BMC Rennmaschine Tejay van Garderen nach dessen Sturz. "Die erste Hälfte des Rennens war ruhiger als ich es erwartet hatte. Aber zum Ende hin wurde es immer hektischer und dann total verrückt", so der Amerikaner. Alle 198 Fahrer bekamen dieselbe Zeit gutgeschrieben. Cadel Evans, der als 23. mit der ersten Gruppe ohne Sturz ins Ziel kam, beschrieb die letzten Minuten des Rennens als verwirrend. "Wir bekommen nicht immer alle Informationen, daher wussten wir nicht genau, was los war. Wir sind also ins Ziel gefahren und haben unseren Job gemacht." Er habe sich gut gefühlt, obwohl er seit seinem dritten Gesamtrang beim Giro d'Italia kein Rennen mehr bestritten habe. Das ist über einen Monat her. "Renngeschwindigkeit zu trainieren ist immer schwierig, aber ich bin zufrieden mit der Form. Die Jungs fahren alle gut, das ist auch sehr wichtig", lobte der Australier. Er habe das Team im Briefing vor dem Rennen gewarnt, auf eine gute Position zu achten, um ohne Probleme durchzukommen, sagte BMC Racing Team Directeur Sportif John Lelangue. "Wir wissen, dass die ersten Etappen der Tour de France immer nervös sind. Das ist auch dieses Jahr so und vor allem bei den Sprinteretappen."

Hören Sie mehr Kommentare von Brent Bookwalter, Cadel Evans und Philippe Gilbert (auf Französisch), John Lelangue und BMC Racing Team Präsident/General Manager Jim Ochowicz sowie Tejay van Garderen auf der speziellen BMC Racing Team Tour de France Audio Line.