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Cadel Evans verbuchte bei Lüttich-Bastogne-Lüttich eine vom mehreren Top-Ten Platzierungen im Frühjahr (Foto:
Cadel Evans verbuchte bei Lüttich-Bastogne-Lüttich eine vom mehreren Top-Ten Platzierungen im Frühjahr (Foto:

Interview mit dem Weltmeister

5. maggio 2010

Amsterdam, The Netherlands

Das BMC Racing Team unterstützt Cadel Evans beim Giro d'Italia. Der amtierende Weltmeister über die 21-tägige Landesrundfahrt mit einer Distanz von 3418 Kilometern, seine Vorbereitung und seine Erwartungen.

Erster Giro seit Langem

Ihre letzte Giro-Teilnahme datiert aus dem Jahr 2002. Welche Erinnerung haben Sie an die Rundfahrt und welche Unterschiede sehen Sie zur Tour de France?
Meine letzte Giro-Teilnahme ist acht Jahre her, das Rennen konzentrierte sich damals sehr auf Italien. Heute geniesst die Rundfahrt - wie die Tour de France - viel mehr internationale Aufmerksamkeit.

Sie haben von Beginn der Saison an gesagt, dass Sie sich auf den Giro konzentrieren würden. Wie ist die Vorbereitung gelaufen?
Heuer beinhaltet der Streckenplan sehr harte Berge: Kronplatz, Monte Zoncolan und und die noch höher gelegenen Punkte wie Mortirolo und den Gaviapass. Es gibt einige interessante Etappen, vor allem die Strada Bianche. Um zu gewinnen, muss man ein sehr guter Kletterer sein.

Die zahlreichen Berge bieten viele Gelegenheiten für Attacken. Was denken Sie, auf welchen Anstieg das Hauptaugenmerk gelegt werden muss?
Alle Anstiege sind wichtig. Die Etappen in der ersten Hälfte sind genauso bedeutend wie die nachfolgenden. Holland und die Strada Bianche etc. sind ebenfalls nicht leicht.

Wen sehen Sie als Ihre grössten Konkurrenten?
Momentan würde ich sagen, Ivan Basso, Carlos Sastre und Alexander Vinokourov. Dann gibt es immer ein oder zwei Aussenseiter, die man auf der Liste haben sollte.

Was ist die grösste Herausforderung am Giro?
Es ist wie bei jeder grossen Rundfahrt - man muss jeden Tag gut sein.

Sie haben den Flèche Wallonne gewonnen und heuer bei vielen Rennen Top-Ten Platzierungen verbucht. Wie zufrieden sind Sie mit dem Frühjahr?
Ich bin sehr glücklich, wie der Saisonstart verlaufen ist. Ein paar Siege mehr wären schön gewesen, oft war ich nahe dran. Im Rückblick muss ich die sehr gute Teamarbeit von BMC Racing hervorheben und den Fortschritt, den wir zusammen gemacht haben. Es gab zwar einige unvorhersehbare Zwischenfälle, nach denen uns nun einige Fahrer fehlen, aber wir machen das Beste daraus. Es war bisher eine wahre Freude, mit dem BMC Racing Team zusammenzuarbeiten.