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Ivan Santaromita hatte am Donnerstag nach dem Etappensieg beim Giro del Trentino allen Grund zum Feiern. (Photo by ©BMC/Tim De Waele.)
Ivan Santaromita hatte am Donnerstag nach dem Etappensieg beim Giro del Trentino allen Grund zum Feiern. (Photo by ©BMC/Tim De Waele.)

Ivan Santaromita gewinnt dritte Etappe im Trentino

18. aprile 2013

Ivan Santaromita holte seinen ersten Sieg für das BMC Racing Team. Er setzte sich am Donnerstag bei der dritten Etappe des Giro del Trentino im Sprint gegen seine zwei Fluchtgefährten durch.

 



"Es lief perfekt"
Ivan Santaromita, Paolo Tiralongo (Astana Pro Team) und Michele Scarponi (Lampre-Merida) kamen am Ende der 176,1 Kilometer langen Etappe gemeinsam auf die Zielgerade. Das Trio hatte sich von einer grösseren Fluchtgruppe am letzten Anstieg absetzen können. Tiralongo eröffnete den Sprint, aber Santaromita fuhr 100 Meter vor dem Ziel an ihm vorbei und eroberte seinen ersten Etappensieg seit er im Jahr 2006 Profi wurde. "Cadel Evans und (BMC Racing Team Assistant Director) Fabio Baldato haben mir gesagt, dass ich es mit einer Fluchtgruppe versuchen und um den Sieg kämpfen solle. Heute lief alles perfekt. Ich hatte gute Beine und eine gute Taktik. Ich habe gesehen, dass Scarponi an Krämpfen litt und Tiralongo war der beste Sprinter. Daher habe ich mich an sein Hinterrad gehängt", beschrieb der Italiener. Tiralongo wurde Zweiter und Scarponi belegte den dritten Rang. Maxime Bouet (AG2R-La Mondiale) behielt die Gesamtführung.

Gute Moral im Team
Santaromita feierte seinen letzten Sieg im März 2010, als er die Gesamtwertung der Settimana Coppi e Bartali gewann. Das war ein Jahr bevor er zum BMC Racing Team kam. "Dieser Triumph ist wunderbar. Bevor ich zu dieser Rundfahrt kam, habe ich alleine ein Trainingslager absolviert. Es ist nicht immer leicht, von der Familie getrennt und weg von zu Hause zu sein. Aber jetzt bin ich glücklich. Es ist ein wunderschöner Tag", freute sich der Italiener. Die Atmosphäre sei entspannt und die Moral im Team sehr gut, obwohl nur vier Fahrer auf die zweitletzte Etappe gehen, wie Fabio Baldato erklärte: "Wenn das Rennen hart ist wie heute und man gute Beine hat, kann man es mit drei oder vier Fahrern aufnehmen. Cadel war immer in der Nähe der anderen Teamkapitäne und zeigte sich ebenso stark. Es war gut für ihn zu sehen, dass Ivan vorne fuhr. Und Pinotti versuchte immer, Kontakt zu Cadel zu halten. Diesen verlor er zur Verfolgergruppe erst auf den letzten Kilometern", zog der Italiener ein positives Resümée.

Hören Sie hier mehr Kommentare von Ivan Santaromita (auf Englisch und Italienisch) auf der BMC Racing Team Audio Line.