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Cadel Evans liegt nach der Etappe am Samstag 29 Sekunden hinter dem Führenden. (©BMC/Tim De Waele.)
Cadel Evans liegt nach der Etappe am Samstag 29 Sekunden hinter dem Führenden. (©BMC/Tim De Waele.)

Giro d'Italia, 8. Etappe: Evans Zweiter in der Gesamtwertung

11. maggio 2013

Cadel Evans vom BMC Racing Team verbesserte sich am Samstag beim Giro d'Italia vom sechsten auf den zweiten Gesamtrang. Er zeigte im Einzelzeitfahren über 54,8 Kilometer mit Rang sieben eine starke Leistung.



Zeitfahren war guter Test
Cadel Evans jagte seine BMC Timemachine TM01 den letzten Anstieg hinauf und lag 39 Sekunden hinter der Zeit des Etappensiegers Alex Dowsett (Movistar Team). Er liegt nun mit einem Rückstand von 29 Sekunden hinter dem neuen Führenden Vincenzo Nibali (Astana), der die viertbeste Zeit im Kampf gegen die Uhr verbucht hatte. Robert Gesink (Blanco Pro Cycling) liegt mit einem Rückstand von 1:15 Minuten auf Rang drei. Evans habe gewusst, dass das Zeitfahren der erste echte Härtetest für die Anwärter auf die Gesamtwertung werden würde. "Wir haben uns den Kurs gut angeschaut und uns schon länger darauf vorbereitet, denn es war ein Zeitfahren, das jeden Aspekt im Kampf gegen die Uhr gefordert hat. Es war flach, schnell und technisch, führte über breite Strassen mit technischen Abfahrten, steile Anstiege und leicht ansteigende Hügel. Jedes Terrain war auf diesem Kurs untergebracht. Daher musste man sich auch speziell bezüglich Training und Material darauf vorbereiten." Er freue sich auf den ersten Ruhetag, der nach einer mittleren Bergetappe über 181 Kilometer am Sonntag folgt.

Baldato: "Wir sind zufrieden"

Bei der ersten Zwischenzeit hatte Cadel Evans die drittschnellste Zeit (bei 26 km), er lag 30 Sekunden hinter Nibali und 22 Sekunden hinter Dowsett. Bei der zweiten Zwischenzeit (bei 51,5 km) verbuchte er die neuntschnellste Zeit. "Das Wetter meinte es mit dem Wind nicht gut. Die Fahrer, die früher gestartet waren, hatten vielleicht einen kleinen Vorteil in Bezug auf den Wind. Aber wir gaben alles was wir konnten. Das Wichtigste ist das Gesamtergebnis und es war ein sehr guter Tag für uns", resümierte der Australier. Das Resultat bestätige die gute Form des Tour de France Siegers von 2011 nach der ersten Rennwoche, sagte BMC Racing Team Assistant Director Fabio Baldato. "Wir sind zufrieden. Wir dachten, dass Cadel gut drauf ist, jetzt haben wir Gewissheit. Er ist in einer guten Verfassung und alles deutet Richtung Podium. 29 Sekunden in einem harten Giro wie diesem ist nicht extrem viel. Aber wir müssen fokussiert bleiben. Jeder Tag - jede Kurve - kann gefährlich sein. Man braucht auch das nötige Glück dazu", so der Italiener.

Hören Sie  hier mehr Kommentare von Fabio Baldato und Cadel Evans auf der speziellen Giro d'Italia Audio Line.