Bitte wählen Sie ihr Land und Sprache
Internazionale, Italiano

team news

Taylor Phinney (Mitte) musste noch mehr Abschürfungen und an seinem Körper hinnehmen, nachdem er am Donnerstag nochmals stürzte. (©BMC/Tim de Waele.)
Taylor Phinney (Mitte) musste noch mehr Abschürfungen und an seinem Körper hinnehmen, nachdem er am Donnerstag nochmals stürzte. (©BMC/Tim de Waele.)

Giro d'Italia, 5. Etappe: Weitere Etappe hinter sich gebracht

10. maggio 2012

Taylor Phinney wurde am Donnerstag beim Giro d'Italia wieder in einen Sturz verwickelt. Der BMC Racing Team Fahrer betonte aber, dass er die Rundfahrt, die er drei Tage lang angeführt hatte, sicher nicht aufgeben werde.



"Ausserhalb meiner Kontrolle"
Taylor Phinney fiel ebenso auf die Strasse, als einige Fahrer vor ihm 31 Kilometer vor dem Ziel des 209 Kilometer langen Rennens stürzten. Er wurde nicht ernsthaft verletzt, stieg wieder auf seine BMC-Maschine und überquerte die Ziellinie mehr als zwölf Minuten hinter dem Etappensieger Mark Cavendish (Sky Procycling). "Ich bin durch die gesamte Klassiker-Saison ohne Stürze gekommen - gar nichts am Anfang des Jahres - und dann komme ich hierher und es sieht so aus, als ob es nun jeden Tag krachen würde", so Phinney. "Vieles davon lag ausserhalb meiner Kontrolle. Das einzige was ich kontrollieren konnte war meine Haltung dazu und ich habe akzeptiert, dass das zum Sport dazu gehört. So läuft das Leben, es gibt Hochs und Tiefs. Wir fahren wie auf einer Achterbahn und müssen einfach schauen, wohin es uns führt." Phinney, der das Weisse Trikot des besten Jungprofis trug (für den aktuellen Klassifikationsleader und Führenden der Rundfahrt Ramunas Navardauskas von Garmin-Barracuda) - fiel vom fünften auf den 174. Rang in der Gesamtwertung zurück. Sein Sturz am Donnerstag folgte jenem am Sonntag, einen weiteren verbuchte er am Montag, als er sich eine tiefe Wunde an seinem rechten Fussknöchel zuzog. Dann folgte ein Beinahe-Sturz am Mittwoch im Teamzeitfahren. Der ehemalige amerikanische Zeitfahrmeister sagte, dass er alles so nehmen muss wie es ist. "Ich habe viel Zeit verloren, aber ich bin nicht hier, um die Gesamtwertung zu gewinnen. Ich bin einfach glücklich, dass ich die Rundfahrt fortsetzen kann und freue mich auf die nächsten Tage."

Frank, Samtambrogio stürzen auch
Phinneys Teamkollegen Mathias Frank und Mauro Santambrogio waren ebenso am letzten Anstieg des Tages in Stürze verwickelt, haben sich aber nicht ernsthaft verletzt, wie BMC Racing Team Assistant Director Max Sciandri betonte. "Wenn man stürzt ist das natürlich schlecht. Das Wichtigste ist, dass es keine Knochenbrüche gab. Wir drücken weiterhin die Daumen." Marco Pinotti, Zwanzigster in der Gesamtwertung, liegt 37 Sekunden hinter dem Gesamtführenden. Er ist nun der best platzierte Fahrer des BMC Racing Teams.