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Johann Tschopp kämpfte am Samstag bei der Etappe mit Bergankunft von Start bis ins Ziel. (Foto: Bob Cullinan)
Johann Tschopp kämpfte am Samstag bei der Etappe mit Bergankunft von Start bis ins Ziel. (Foto: Bob Cullinan)

Giro d'Italia, 20. Etappe: Der härteste Tag

26. maggio 2012

Auf der härtesten Etappe des diesjährigen Giro d'Italia verlor Johann Tschopp vom BMC Racing Team zwei Plätze in der Gesamtwertung. Er fiel am vorletzten Tag der dreiwöchigen Rundfahrt vom elften auf den 13. Rang zurück.

Bis zum Ende gelitten
Der Anstieg auf das Stilfserjoch, ein 22,4 Kilometer langer Berg mit einer Durchschnittssteigung von 6,9 Prozent, folgte am Ende des 219 Kilometer langen Rennens. Johann Tschopp hatte zuerst Unterstützung durch Mathias Frank, der Teil einer frühen Fluchtgruppe gewesen war. Aber der ehemalige Giro Etappensieger sagte, dass er noch nie so gelitten habe, wie auf den letzten Kehren des heutigen Tages. "Ich war in den letzten Tagen durch eine Verkühlung beeinträchtigt und mein Nacken schmerzt. Für mich war es wirklich ein schwieriger Tag heute. ich habe gekämpft und alles gegeben was ich konnte. Schade, dass ich gerade jetzt gesundheitlich angeschlagen bin, weil ich mich am Beginn des Giros gut gefühlt habe", kommentierte der Schweizer. Er belegte den 17. Etappenrang und kam 9:38 Minuten hinter dem Tagessieger Thomas de Gendt (Vacansoleil) ins Ziel, während Joaquin Rodriguez (Katusha Team) die Gesamtführung behielt. Er sei enttschäut, dass er nun kurz vor dem Ende der Rundfahrt seine Ambitionen auf eine Top-Ten-Platzierung aufgeben müsse, so Tschopp. Am Sonntag folgt ein 30 Kilometer langes Einzelzeitfahren. "Ich weiss, dass ich die Fähigkeit habe, in die Top-Ten einer großen Landesrundfahrt zu kommen, vor allem beim Giro", sagte der BMC Racing Team Fahrer. "Dieses Jahr kam ich mit Ambitionen her, ich habe mich auf den Giro vorbereitet. Man muss jeden Tag präsent sein und ein einziger Tag, an dem es dir nicht so gut geht, macht alle Ziele und Hoffnungen zunichte", bedauerte Tschopp.