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Cadel Evans tauscht sein Weltmeistertrikot mit dem Rosa Trikot (Foto: Heinz Zwicky).
Cadel Evans tauscht sein Weltmeistertrikot mit dem Rosa Trikot (Foto: Heinz Zwicky).

Giro d'Italia, 2. Etappe: Evans in Rosa, Kohler bricht sich Schlüsselbein

9. maggio 2010

Utrecht, The Netherlands

Cadel Evans führt nach der zweiten Etappe am Sonntag die Gesamtwertung des Giro d'Italia an. Das Rennen war gekennzeichnet von zahlreichen Stürzen, von denen leider auch BMC Racing Team Fahrer Martin Kohler betroffen war.

Wieder in Rosa

Cadel Evans führt nach zwei Etappen beim Giro d'Italia mit einer Sekunde Vorsprung auf den Sieger am Sonntag, Tyler Farrar (Garmin-Transitions), die Gesamtwertung an. Zum zweiten Mal in seiner Karriere trägt der Weltmeister das "Maglia Rosa". 2002 trug der Australier erstmals das begehrte Führungstrikot des Giros und beendete die Rundfahrt damals als Neoprofi auf dem 14. Rang. "Man muss jeden Tag gut fahren, von Beginn an über 21 Etappen bis ins Ziel. Ich habe die Tour de France um 23 Sekunden verloren. Das ist vielleicht der Grund, warum ich das alles anders betrachte, als andere, die um die Gesamtwertung kämpfen" beschieb Cadel Evans.

Kohler brach sich Schlüsselbein
Der Schweizer Martin Kohler brach sich nach einem Sturz das Schlüsselbein und musste die Rundfahrt aufgeben - ein grosser Verlust für das BMC Racing Team. Sein Landsmann und Teamkollege Michael Schär verzeichnete ebenfalls einen Sturz, ca. 42 Kilometer vor dem Ziel. Mit Schwierigkeiten im letzten Rennabschnitt zu kämpfen hatten auch Mauro Santambrogio, Florian Stalder (Sturz) und John Murphy, der einen Reifendefekt hatte. "Die heutige Etappe war eine der gefährlichsten und nervösesten, die ich je erlebt habe", betonte Cadel Evans. "Ich weiss nicht, warum alle so nervös waren. Vielleicht ist es Unerfahrenheit oder die schmalen Strassen, die den Klassiker-Jägern eher liegen."

Ein Blick voraus
John Lelangue, Sportlicher Leiter des BMC Racing Teams, hatte nicht erwartet, dass Cadel Evans die Gesamtführung des 21-tägigen Etappenrennens schon so früh übernehmen würde. "Das Wichtigste ist, Zeit auf die Konkurrenten zu gewinnen", betonte der Belgier. "Wir versuchen, jeden Tag in der ersten Gruppe zu sein und keine Sekunde zu verlieren. Wir streben eine gute Position für die letzten zehn Tage an. Das ist das oberste Ziel für unser Team."