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Philippe Gilbert (vorne) zeigte am Sonntag beim Amstel Gold Race eine starke Performance und wurde am Ende Sechster. (©BMC/Tim de Waele.)
Philippe Gilbert (vorne) zeigte am Sonntag beim Amstel Gold Race eine starke Performance und wurde am Ende Sechster. (©BMC/Tim de Waele.)

Gilbert bereit für Flèche-Wallonne

17. aprile 2012

Am Vortag der 76. Austragung des Flèche-Wallonne gibt Vorjahressieger Philippe Gilbert vom BMC Racing Team einen Ausblick auf die Herausforderung am Mittwoch. Er hat heute mit seiner Mannschaft einen Teil des 194 Kilometer langen Rennens besichtigt.



Letzte Trainingsfahrt
Das BMC Racing Team fuhr den letzten Anstieg auf die Mur de Huy zwei Mal, dort geht es etwa 1,3 Kilometer mit einer durchschnittlichen Steigung von 9,3 Prozent bergauf. Begleitet haben Philippe Gilbert auf der zweistündigen Ausfahrt über 60 Kilometer Brent Brookwalter, Martin Kohler, Klaas Lodewyck, Mauro Santambrogio, Michael Schär, Greg Van Avermaet und Tejay van Garderen. Im folgenden Interview spricht Philippe Gilbert über seine Erwartungen, nachdem er beim Amstel Gold Race am Sonntag mit Rang sechs sein bestes Saison-Resultat verbucht hat.

Wie fühlen Sie sich nach dem Amstel Gold Race?
"Ich bin zufrieden, das Resultat ist respektabel und gut für die Moral. Es hilft mir, etwas schneller zu regenerieren."

Und wie war das Gefühl während des Amstel Gold Race?
"Ich wusste, dass meine Form irgendwann zurückkommen würde. Es fühlt sich gut an, es läuft alles etwas einfacher. Radrennen zu bestreiten ist ein sehr fordernder Sport. Wenn wir leiden, ist es nicht immer einfach, während eines Wettkampfs gut zu fahren. In einer besseren Verfassung zu sein hiflt mir, einen Überblick im Rennen zu bekommen, es zu analysieren und mich vorne zu positionieren."

Was denken Sie, was nun noch für Ihren ersten Saisonsieg fehlt?

"Ich bin noch nicht zu 100 Prozent fit, aber auf dem besten Weg dorthin. Auf diesem Level muss alles perfekt sein, jeden kleinen Fehler büsst man sofort."

Wie haben Sie gearbeitet, um die Chancen auf einen Sieg in dieser Woche zu erhöhen?

Die letzten paar Wochen ist meine Form täglich besser geworden. Die Zeit arbeitet für mich, ist quasi mein Partner."

Wen sehen Sie beim Flèche Wallonne in der Favoritenrolle?

"Generell denke ich das Katusha Team. Sie haben mehrere Möglichkeiten mit Oscar Freire und Joaquin Rodriguez. Sie treten mit einem starken Team an. Für mich sind sie die Favoriten, vor allem mit diesem Finale."

Wie gefällt Ihnen die neue Streckenführung beim Flèche Wallonne?

"Das könnte gut für eine frühe Fluchtgruppe sein, oder viele Fahrer schaffen es gemeinsam auf die Zielgerade. Das Rennen wird vielleicht einfacher als vorher, was mir persönlich nicht entgegen kommt."

Wie fühlen Sie sich mental?
"Gut. Jedenfalls bin ich froh, hier zu sein. Ich gebe mich nicht zufrieden, bevor ich nicht ein weiteres gutes Resultat verbuche. Und wenn ich gewinne, bin ich überglücklich."

Während der Woche der Ardennen-Klassiker sind viele Ihrer Fans vor Ort. Wie fühlt sich das an?

"Im Ziel beim Amstel Gold Race waren sehr viele da, auch meine Familie und mein Fan Club. Sie stehen immer an meiner Seite, halten immer zu mir - auch wenn es mal nicht so gut läuft wie in den vergangenen Montaten. Auf diese Menschen kann ich zählen. Ich freue mich immer sehr, wenn ich sie sehe.