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Jackson Stewart beendete seine Karriere im Jahr 2010, damals als Fahrer des BMC Racing Teams. (©Sean Weide.)
Jackson Stewart beendete seine Karriere im Jahr 2010, damals als Fahrer des BMC Racing Teams. (©Sean Weide.)

BMC Racing Team nimmt Jackson Stewart unter Vertrag

17. ottobre 2012

Der ehemalige BMC Racing Team Fahrer Jackson Stewart kehrt 2013 als Assistant Director zur schweiz-amerikanischen Mannschaft zurück, wie General Manager Jim Ochowicz am Mittwoch bekannt gab.

Eine Bereicherung
Jackson Stewart fuhr während seiner neunjährigen Profikarriere von 2007 bis 2010 für das BMC Racing Team. Seit seinem Karriereende war er als Manager für die Entwicklung des amerikanischen Frauennationalteams zuständig. "Wir freuen uns, dass Jackson zurück in unsere Familie kommt. Er ist eine Bereicherung für die Mannschaft und wird sich gemeinsam mit der Organisation weiterentwickeln", betonte Jim Ochowicz. Jackson Stewart werde eng als zweiter Direktor bei vielen einwöchigen Etappenrennen mit John Lelangue, dem Sportlichen Leiter, zusammenarbeiten. Zudem wird er das Team bei Rennen in Nordamerika führen.

Amerikanischer Direktor
Der gebürtige Kalifornier habe Organisationstalent und bringe eine gute Vision für die Zukunft mit, wie John Lelangue betonte. "Vor einigen Jahren bei der WM in Melbourne, dachte ich mir schon, dass er einen guten Sportdirektor abgeben würde. Er hat bei USA Cycling wertvolle Erfahrung gesammelt, sowohl was die organisatorische Seite bei den Rennen als auch das Management der Fahrer betrifft. Und man sieht, dass er gute Resultate erzielt hat. Ich bin stolz, dass er einer meiner vier Assistenten ist. Ausserdem ist es gut, dass wir in einen amerikanischen Manager in einem amerikanischen Team haben", freute sich John Lelangue.

Spannende Chance
Jackson Stewart verbuchte in seiner Bilanz mit dem amerikanischen Frauen-Nationalteam eine Silbermedaille bei der Zeitfahr-Weltmeisterschaft, einen vierten Rang im Strassenrennen und eine Ausreisserin beim Olympischen Strassenrennen - die nach einem Reifenschaden ihre Hoffnungen auf einen Podestplatz aufgeben musste. "Ich wollte den Frauenradsport weiter entwickeln, aber in Hinsicht auf meine Karriere ist mir die Entscheidung leicht gefallen. Es ist ein Traum, Teil eines der grössten Radteams der Welt zu sein", betonte der Amerikaner.