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Silvan Dillier schlüpfte ins gelbe Führungstrikot bei der Tour de Normandie. Es folgen noch zwei Etappen.
Silvan Dillier schlüpfte ins gelbe Führungstrikot bei der Tour de Normandie. Es folgen noch zwei Etappen.

Dillier vom BMC Development Team übernimmt Führung in der Normandie

22. marzo 2013

Silvan Dillier vom BMC Development Team sicherte sich bei der Tour de Normandie am Freitag die Führung. Er kam mit einer Gruppe von weiteren zehn Fahrern ins Ziel. Sein Rückstand auf den Sieger der vierten Etappe, Anthony Charteau (Team Europcar), betrug 23 Sekunden. Es folgen noch zwei Etappen. Der ehemalige Schweizer U-23-Strassenmeister hat in der Gesamtwertung einen Vorsprung von sieben Sekunden auf den vorherigen Führenden Alexandre Blain (Team Raleigh).

Starke Teamarbeit
Silvan Dillier bestritt am Beginn dieses Monats erst den GP Lillers. Daher sei er etwas unsicher in Bezug auf seine Form gewesen, bevor er in die einwöchige französische Rundfahrt gestartet sei, sagte der Schweizer. Aber er wurde am Sonntag auf dem 3,4 Kilometer langen Prolog Siebenter und verbuchte Platz drei auf der dritten Etappe am Mittwoch. Dadurch verbesserte er sich auf den dritten Gesamtrang, er lag 13 Sekunden hinter dem Erstplatzierten. "Ich habe erwartet, hier mit einer guten Form anzutreten und nun freue ich mich umso mehr, dass alles so gut läuft", sagte er. "Sicherlich habe ich jetzt etwas Druck, aber wir bleiben cool und geben unser Bestes. Am Ende werden wir sehen, was herauskommt. Morgen folgt eine schwierige Etappe. Aber das ganze Team wird geschlossen vorne bleiben." Auf der Etappe am Freitag über 155 Kilometer übernahm das BMC Development Team die Verfolgungsjagd auf eine 16-köpfige Ausreissergruppe, die auf dem finalen Rundkurs gestellt wurde. "Wir haben keine Panik bekommen und die Jungs haben wirklich einen guten Job gemacht", lobte BMC Development Team General Manager Rik Verbrugghe. "Sie haben alles perfekt gemacht, vom Anfang bis zum Ende des Rennens."

Bonussekunden entscheidend
Silvan Dillier und seine kleine Gruppe holten die Ausreisser auf den letzten Kilometern ein. Blain war nicht mit dabei und kam 20 Sekunden dahinter ins Ziel. Es folgen nur noch zwei Etappen: Ein Rennen über 183 Kilometer am Samstag von Gouville-sur-Mer nach Bagnoles-de-l'Orne und eine 137 Kilometer lange Etappe am Sonntag von Bagnoles-de-l'Orne nach Caen. Das Rennen werde womöglich über die Bonussekunden am Samstag entschieden, blickte Rik Verbrugghe voraus. "Morgen folgt die härteste Etappe, aber die Zeitgutschriften könnten wichtig sein. Blain ist ein starker Sprinter und es gibt im Ziel einen Zehn-Sekunden-Bonus und er hat ja nur sieben Sekunden Rückstand. Aber auch Silvan ist wirklich schnell im Sprint."