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BMC Racing Team Soigneurs - wie Freddy Viaene - tun noch viel mehr, als die Fahrer zu verpflegen (Foto: Tim de Waele)
BMC Racing Team Soigneurs - wie Freddy Viaene - tun noch viel mehr, als die Fahrer zu verpflegen (Foto: Tim de Waele)

Hinter den Kulissen mit den BMC Racing Team Soigneurs

6. dicembre 2010

Santa Rosa, California

Es sind nicht die vielen Stunden oder die zahlreichen Aufgaben an einem Arbeitstag, die den Job eines Betreuers so herausfordernd machen. "Das Härteste ist das häufige Reisen", beschreibt Chef-Soigneur Freddy Viaene.

"Es ist unser Leben"

Seit 29 Jahren übt Freddy Viaene diesen Beruf aus um kümmert sich um die Profiradfahrer. Wir massieren nach dem Rennen und schauen, was die Jungs brauchen - das bedeutet lange Arbeitstage", so der Belgier. "Aber wir alle machen das mit grosser Begeisterung und sind mit Herz dabei. Wir lieben unseren Job, es ist unser Leben." Die grösste Anstrengung ist das Fahren von Rennen zu Rennen oder die Transfers zwischen einzelnen Etappen." Diese Woche hat er Mitarbeiter und Ausrüstung vom BMC Racing Servicekurs in Belgien in ein Hotel in Spanien gebracht. Für ihn und seine Crew bedeutete das eine 25-Stunden-Fahrt auf glatter Schneefahrbahn. 

Lange Tage
Die Arbeit bei der Tour de France und beim Giro d'Italia gestaltet sich oftmals einfacher als bei kleineren, einwöchigen Etappenrennen. "Bei den grossen Landesrundfahrten sind wir mit viel Personal gut aufgestellt, damit die Fahrer den besten Service haben. Aber bei Rennen wie beispielsweise der Tour de Suisse oder der Polen-Rundfahrt kommen die Profis oft spät ins Ziel und es gibt manchmal lange Transfers zu den Hotels. Wir kommen gegen acht Uhr abends dort an und massieren unsere Fahrer noch schnell vor dem Abendessen. Danach wird die Wäsche gemacht. Wir kommen spät ins Bett und müssen am nächsten Tag früh wieder fit sein."

Herausforderung Paris-Roubaix
Freddy Viaenes Lieblingsrennen ist Parix-Roubaix. "Es ist eines der schönsten Rennen, aber auch eine grosse Herausforderung für die Fahrer und Betreuer. Die Autos dürfen nicht nach vorne fahren, aber wir versuchen trotzdem, einen best möglichen Service zu bieten. Das bedeutet extra Verpflegungszonen, Austeilen warmer Bekleidung oder einer extra dünnen Regenjacke, Trinkflaschen verteilen und die Fahrer während des ganzen Rennens mit Ernährungsprodukten von First Endurance zu versorgen.