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Yannick Eijssen eroberte das Exergy Trikot des "Kämpferischsten Fahrers". (©Casey B. Gibson.)
Yannick Eijssen eroberte das Exergy Trikot des "Kämpferischsten Fahrers". (©Casey B. Gibson.)

Amgen Tour of California, 4. Etappe: Eijssen kämpferisch

17. maggio 2012

Auf der längsten und bisher wärmsten Etappe der Amgen Tour of California eroberte Yannick Eijssen vom BMC Racing Team am Mittwoch das Trikot des "Kämpferischsten Fahrers". Er beteiligte sich an zwei Ausreissergruppen.

Mehrere Male attackiert
Temperaturen von über 35 Grad begleiteten die Etappe, in der Eijssen etwa 130 Kilomter in der Spitzengruppe fuhr. Zuerst war er Teil einer dreiköpfigen Fluchtgruppe, später war er in einer Gruppe von elf Fahrern dabei. "Das war sehr hart, weil ich ja zuvor schon draussen war. Das erste Mal habe ich gedacht, dass uns das Feld ziehen lässt, aber Robert Gesink brachte alles am zweiten Anstieg wieder zusammen. Ich habe mich gut gefühlt, also habe ich wieder attackiert. Dieses Mal gingen zehn Fahrer mit", erklärte der Belgier. Die Ausreisser fuhren nie mehr als sechs Minuten Vorsprung heraus und das Peloton stellte sie kurz vor dem Gipfel des letzten der insgesamt sechs kategorisierten Berge im 209,6 Kilomter langen Rennen. "Schade, dass sie uns dann so früh eingeholt haben. Die letzten 25 Kilomter waren echt hart, weil es so heiss war", kommentierte Yannick Eijssen.

Zeitfahren am Donnerstag

In der Gesamtwertung baute Peter Sagan (Liquigas-Cannondale) seinen Vorsprung auf 16 Sekunden aus, er gewann die vierte Etappe in Folge. Vor dem 29,7 Kilometer langen Einzelzeitfahren am Donnerstag liegen alle sechs Fahrer des BMC Racing Teams innerhalb eines Rückstandes von 40 Sekunden auf den Leader. Mit Ausnahme, dass Steve Cummings und Steve Morabito die Rundfahrt wegen Verletzungen nach einem Sturz auf der zweiten Etappe vorzeitig beenden haben müssen, laufe alles nach Plan, sagte BMC Racing Team Assistant Director Michael Sayers. "Alle sechs Fahrer von uns sind noch frischer als viele andere im Feld. Die harte Saison, die sie bisher hatten, zahlt sich nun aus. Sie werden sicher ein gutes Zeitfahren absolvieren. Nach der Ankunft in Bakersfield am Mittwoch Abend schauten sie sich den 29,7 Kilometer langen Kurs in zwei der Acura Team Autos an, wie Michael Sayers erklärte.