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Das BMC Racing Team und Tejay van Garderen (in Gelb) starteten eine Aufholjagd auf die Ausreisser, die im Kampf um die Gesamtwertung gefährlich war. (Casey B. Gibson photo.)
Das BMC Racing Team und Tejay van Garderen (in Gelb) starteten eine Aufholjagd auf die Ausreisser, die im Kampf um die Gesamtwertung gefährlich war. (Casey B. Gibson photo.)

USA Pro Challenge, 3. Etappe: Tejay van Garderen rutscht auf Rang zwei zurück

23. août 2012

Auf der bergigsten Etappe der USA Pro Challenge kämpfte Tejay van Garderen vom BMC Racing Team hart um, um eine Fluchtgruppe zu stellen. Teamkollege Mathias Frank half bei der Verfolgung. Aber am Ende reichte es nicht, um die Gesamtfürhung von Tejay van Garderen am Mittwoch zu verteidigen.

Trotzdem "extra Motivation"
Tejay van Garderen musste das gelbe Leadertrikot an Christian Vande Velde (Garmin-Sharp) abgeben. Die beiden lagen eng beisammen und kamen in einer Gruppe mit 26 Mann ins Ziel, die zwei Sekunden hinter Solosieger Tom Danielson (Garmin-Sharp) über die Ziellinie fuhr. Aber das relevante Kriterium, um den Führenden zu bestimmen - zuerst wurden die Summe der Etappenränge berücksichtigt (beide gleichauf bei 30) und dann der Rang auf der letzten Etappe - favorisierte Vande Velde. Er wurde im 210,1 Kilometer
langen Rennen Neunter und lag drei Ränge vor dem BMC Racing Team Fahrer. "Ja ich bin natürlich enttäuscht. Aber es gibt mir auch ein bisschen extra Motivation für die kommenden Tage. Die Dynamik des Rennens ändert sich dadurch nicht. Es kommt am Sonntag auf das Zeitfahren in Denver an."

Stolz auf das Team

BMC Racing Team Assistant Director Michael Sayers sagte, dass er gegen das Resultat vom Dienstag Protest eingelegt habe. Die Kommission hatte bestimmt, dass Vande Velde die selbe Zeit gutgeschrieben bekomme wie Tejay van Garderen, der die Etappe gewonnen hatte. Die Veranwortlichen würden das Resultat erneut prüfen und das Ergebnis am Donnerstag bekannt geben. Egal war herauskomme, meinte Sayers, sei er stolz, wie das BMC Racing Team die Führung auf einer schweren Etappe mit zwei schweren Pässen verteidigt habe. "Wir haben als Team hart gearbeitet, um Danielsons Gruppe einzuholen. Das Team fuhr unglaublich stark und wir haben als eine Einheit gekämpft."

Garmin machte Druck

Danielson war der letzte von mehr als einem Dutzend Fahrern, der Teil einer Fluchtgruppe war. Drei Viertel des Rennens über hielt das BMC Racing Team die Ausreisser in Schach. Nach dem Gipfel führte Danielson mit 1:45 Minuten vor Tejay van Garderen, der in der ersten kleinen Verfolgergruppe war. Aber Mathias - der sich auf der Abfahrt wieder herankämpfte - arbeitete hart, um den Vorsprung auf den letzten 20 Kilometern zu verkürzen. "Garmin hat am ersten Anstieg mächtig Druck gemacht. Aber wir taten alles, um das Trikot zu verteidigen." Die 156,5 Kilometer lange Etappe am Donnerstag beinhaltet zwei Berge, bevor es auf den vier Kilometer langen Anstieg ins Ziel geht. "Für das Team ist es nicht tragisch, dass wir die Führung verloren haben. Garmin muss sie nun verteidigen. Und Tejay liegt ja nicht weit zurück", kommentierte Frank.