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Peter Stetina (vorne) unterstützte Tejay van Garderen am Anstieg. (©BMC/Graham Watson.)
Peter Stetina (vorne) unterstützte Tejay van Garderen am Anstieg. (©BMC/Graham Watson.)

Tour de France, 16. Etappe: Van Avermaet Sechster

22. juillet 2014

Greg Van Avermaet vom BMC Racing Team erreichte am Dienstag den sechsten Rang, nachdem er bei der Tour de France Teil einer Fluchtgruppe gewesen war. Teamkollege Tejay van Garderen verlor den Kontakt am schwersten Anstieg des Tages und fiel vom fünften auf den sechsten Rang zurück.

 



"Etwas leer gefühlt"
Am ersten Tag in den Pyrenäen und auf der längsten Etappe der dreiwöchigen Rundfahrt verlor van Garderen den Kontakt am Anstieg zum Port de Balès. Die Spitzengruppe war auf weniger als 15 Fahrer reduziert. "Movistar fuhr ein hohes Tempo, es war einfach zu hart", beschrieb van Garderen. "Ich hatte nicht die Beine und fühlte  mich etwas leer." Von seinen Teamkollegen Amaël Moinard, Peter Stetina und Peter Velits begleitet, kam van Garderen auf Rang 37 ins Ziel. Sein Rückstand auf die kleine Gruppe mit dem Führenden Vincenzo Nibali (Astana Pro Team) betrug 3:36 Minuten. In den Top-10 gab es einige Änderungen. Van Garderens Rückstand vergrösserte sich von zuvor 72 Sekunden auf den Zweitplatzierten Alejandro Valverde (Movistar Team) auf fast fünf Minuten. Er liegt nun hinter dem Fünftplatzierten Romain Bardet (Ag2r La Mondiale). "Ich hoffe auf einen guten Tag morgen und dass ich wieder solche Beine habe wie in den Alpen. Es ist noch nicht vorbei. Es kommen noch drei harte Tage in Bezug auf die Gesamtwertung. Ich hoffe, ich kann mich noch verbesseren", so van Garderen.

"Versucht, den Schaden in Grenzen zu halten"
BMC Racing Team Präsident/General Manager Jim Ochowicz sagte, van Garderens Leistung auf der ersten Etappe nach dem zweiten Ruhetag sei nicht normal für den best klassierten Jungprofi bei der Austragung im Jahr 2012. "Nun müssen wir analysieren. Er liegt immer noch auf dem sechsten Rang in der Gesamtwertung und morgen folgt eine neue Etappe, eine harter Tag. Hoffentlich erholt er sich über Nacht." Ochowicz sagte, dass das Team um seinen Kapitän geblieben sei. "Die Jungc haben auf ihn gewartet und sind mit ihm gefahren. Wir hatten am Ende einige Leute bei ihm. Auf den letzten 20 Kilometern war er gemeinesam mit seinen Teamkollegen und alle haben versucht, den Schaden in Grenzen zu halten." Sportdirektor Yvon Ledanois sagte, er sei zuversichtlich, dass sich van Garderen wieder zurück kämpfe. "Morgen ist ein anderer Tag. Es wird ene harte, aber kürzere Etappe. Die nächsten Tage sollten keine Überraschungen mehr bringen."

Vierter Top-10-Rang für Van Avermaet
Michael Rogers (Tinkoff-Saxo) gewann das 237,5 Kilometer lange Rennen. Er setzte sich solo aus der Spitzengruppe, der auch Van Avermaet angehörte, ab. Die ursprünglich 21 Mann starke Gruppe reduzierte sich auf den Kehren des 11,7 Kilomter langen Anstiegs, danach folgte eine 21,5 Kilometer lange Abfahrt ins Ziel. "Dieser Anstieg war etwas zu hart",sagte Van Avermaet. "Ich bin kein grossartiger Kletterer. Ich habe versucht, so nah wie möglich an der Spitze zu bleiben. Aber in der Abfahrt war ich alleine - kein Auto, kein Motorrad vorne. Daher war es ziemlich hart, die Lücke zu schliessen." Van Avermaet kam alleine, 13 Sekunden nach Rogers und vier Sekunden hinter einem Verfolgerquartett, ins Ziel. Sein Top-10-Rang war sein vierter bei der diesjährigen Tour de France. Er war Zweiter auf der zweiten Etappe, Dritter auf der neunten und Siebenter auf der elften Etappe.

Hören Sie mehr Kommentare von Ledanois, Ochowicz, Van Avermaet und van Garderen auf der BMC Racing Team's Tour de France Audio Line.

Sehen Sie Fotos vom Rennen auf der BMC Racing Team Flickr Gallerie.

Sehen Sie "Behind-the-Scenes" Videos auf dem BMC Racing Team YouTube Kanal.