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Ben Hermans kämpfte auf dem Weg ins Ziel. (©Sirotti.)
Ben Hermans kämpfte auf dem Weg ins Ziel. (©Sirotti.)

Tirreno-Adriatico, 5. Etappe: Hermans' Verfolgungsjagd

16. mars 2014

Ein Reifenschaden stoppte die Jagd von Ben Hermans auf die Leader am Sonntag bei Tirreno-Adriatico. Der BMC Racing Team Fahrer bleibt zwei Tage vor dem Ende der Rundfahrt auf dem 17. Gesamtrang.



Der Kurs:
Nach dem Start in Amatrice erwartete das Peloton nach 192 Kilometer ein Anstieg mit einer steilen Mauer nach Guardiagrele. Dieser war 600 Meter lang und wies durchschnittlich 22 Prozent bzw. 30 Prozent am steilsten Punkt auf.

Die Gruppe des Tages:
Acht Fahrer fuhren einen Vorsprung von maximal zwölf Minuten heraus. Aber nach dem Gipfel des zweitletzten Anstiegs blieben nur noch drei Fahrer übrig: David De La Cruz (Team NetApp-Endura), Simon Geschke (Team Giant-Shimano) und Ben King (Garmin-Sharp). Das Trio wurde acht Kilometer vor dem Ziel von Alberto Contador (Tinkoff-Saxo) und Adam Hansen (Lotto Belisol) gestellt.

Die Entscheidung:
Contador attackierte 32 Kilometer vor dem Ziel aus der Gruppe heraus, der auch der vorherige Führende der Rundfahrt, Michal Kwiatkowski (Omega Pharma-Quick Step), angehört hatte. Auf seinem Weg zum Führungstrio holte er auch Hansen ein, der Teil der früheren Ausreissergruppe gewesen war. Die beiden führten 3:30 Minuten auf Kwiatkowski vor dem zweitletzten Berg.

Best platzierter Fahrer des BMC Racing Teams:

Hermans war in einer Gruppe, die Jagd auf die Leader auf dem vorletzten Anstieg machten. Aber ein Reifenschafen am Beginn des Bergs hinauf ins Ziel sorgte für einen Rückschlag. Er wurde am Ende 28., mit einem Rückstand von 3:52 Minuten.

Gesamtwertung:

Contador führt mit 2:08 Minuten vor Nairo Quintana (Movistar Team) und seinem Tinkoff-Saxo Teamkollegen Roman Kreuziger (+2:15 Min.) Hermans liegt 5:08 Minuten zurück, Dominik Nerz ist auf Rang 24 (+6:31 Min.) der best platzierte Fahrer des BMC Racing Teams.

Was Ben Hermans sagte:

"Leider fiel ich am langen Anstieg schnell zurück, ich musste mein eigenes Tempo fahren. Ich erhielt Hilfe von Cadel Evans und auch von Fabian Cancellara (Trek Factory Racing). Ich konnte so aber einen Fahrer nach dem anderen einholen. Als ich dann Kwiatkowski vor mir sah, hat mir das Kraft gegeben. Ausserdem hat mich BMC Racing Team Sportdirektor Valerio Piva vom Teamauto aus informiert, dass ich näher käme. Als ich oben war, fuhr ich auf der Abfahrt Vollgas, weil ich dort nicht viel Zeit liegen lassen wollte. Ich war auf dem Weg zur anderen Gruppe, aber dann hatte ich einen Platten am Vorderrad aufgrund eines Steinschlags. Ich habe den Kontakt verloren und musste die Jagd erneut aufnehmen. Daher bin ich am Ende nicht mehr heran gekommen."

Was Sportdirektor Valerio Piva sagte:

"Das Team war bei Ben und Cadel und sie haben für ihn gearbeitet, um ihn in eine gute Position zu bringen, denn er war am Beginn des Anstiegs etwas verloren. Aber mit der Hilfe von Cadel kam Ben zurück. Er hat eine Aufholjagd am Gipfel von Passo Lanciano gestartet und er war nicht weit weg von der Gruppe von Quintana. Er fuhr die Abfahrt unglaublich, hatte dann aber leider diesen Reifendefekt und kam nicht mehr in diese Gruppe."

Hören Sie mehr Kommentare von Hermans (auf Niederländisch) und Piva auf der BMC Racing Team Audio Line.

Sehen Sie Fotos vom Rennen auf der BMC Racing Team's Flickr Gallerie.

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