Veuillez choisir votre pays et votre langue
International, Français

team news

Cadel Evans musste am Anstieg zahlreiche Attacken kontern, aber er konnte Diego Ulissi (Mitte) und Simon Gerrans nicht abschütteln. (©BMC/Graham Watson.)
Cadel Evans musste am Anstieg zahlreiche Attacken kontern, aber er konnte Diego Ulissi (Mitte) und Simon Gerrans nicht abschütteln. (©BMC/Graham Watson.)

Santos Tour Down Under, 5. Etappe: Evans fällt auf Platz zwei zurück

25. janvier 2014

Cadel Evans erkämpfte sich am Samstag am Old Willunga Hill den sechsten Rang und musste das Führungstrikot abgeben. Simon Gerrans (Orica-GreenEDGE) führt nun mit einer Sekunde Vorsprung.



Zahlreiche Attacken
Cadel Evans attackierte auf den letzten zwei der insgesamt 151,5 zu absolvierenden Kilometern. Aber Richie Porte (Team Sky) konterte und gewann die Etappe am Ende solo. Diego Ulissi (Lampre-Merida) und Gerrans - beide hatte Evans zuvor distanziert - arbeiteten zusammen, um ihn zu stellen. Nach einige Attacken am Beginn des Anstiegs und auch auf den letzten Kilometern verlor Evans auf den letzten 100 Metern den Kontakt zum Duo. Er kam vier Sekunden nach Ulissi ins Ziel, welcher Gerrans auf Rang zwei verwiesen hatte. Für den dritten Rang erhielt dieser einen Bonus von vier Sekunden und Gerrans schlüpfte erneut in das ockerfarbene Führungstrikot, das er schon während den ersten beiden Tagen inne hatte, dann aber nach der dritten Etappe an Evans abgegeben hatte.

Unterstützung von Wyss und Bookwalter
Cadel Evans hatte erwartet, dass die zweite Anfahrt auf Wallunga Hill entscheidend sein würde. Der ehemalige Tour de France Sieger erhielt gute Unterstützung, zunächst von Danilo Wyss, dann von Brent Bookwalter. Aber die beiden waren die einzigen BMC Racing Team Fahrer, die es in die Gruppe geschafft hatten, als Orica-GreenEDGE schon am ersten Anstieg das Tempo verschärft hatte. "Ich muss sagen, dass Orica fantastisch gefahren ist und das Team die ganze Woche über um jede Sekunde gekämpft hat. Nach dem Sprint um den Bergpreis bei der ersten Anfahrt auf Wallunga haben sie mich unter Druck gesetzt. Einige von unserem Team fielen zurück. Das hat sich am Beginn des letzten Anstiegs bemerkbar gemacht, wo es dann um die Gesamtwertung ging", erklärte Evans.

Zeitgutschrift war entscheidend

Vor der Etappe am Sonntag über 20 Runden, ein insgesamt 85,5 Kilometer langes Rundstreckenrennen in Adelaide, liegt Evans vier Sekunden vor Ulissi und neun Sekunden vor Porte. Zeitgutschriften von drei und zwei Sekunden bzw. einer Sekunde gibt es auf der letzten Etappe bei zwei Zwischensprints zu holen. Für das Tagesresultat gibt es einen Bonus von zehn, sechs und vier Sekunden. "Die Rundfahrt ist noch nicht beendet. Aber wir kämpfen gegen ein Team, das für dieses Rennen massgeschneidert ist. Wir haben keinen reinen Sprinter hier. Der Unterschied zwischen dem Sieger, der Zweit- und sogar Drittplatzierten in der Gesamtwertung hängt nun von diesen Zwischensprints ab. Wenn man also hier nicht mit einem Sprinterteam am Start steht, hat man nicht die besten Karten", blickte der Australier voraus.

Hören Sie mehr Kommentare von Cadel Evans auf der BMC Racing Team Audio Line.