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Thor Hushovd (vorne) vom BMC Racing Team war Teil einer Fluchtgruppe. (©BMC/Graham Waston.)
Thor Hushovd (vorne) vom BMC Racing Team war Teil einer Fluchtgruppe. (©BMC/Graham Waston.)

Sturz beendete Ambitionen des BMC Racing Teams bei Paris-Roubaix

13. avril 2014

Ein Sturz weniger als 25 Kilometer vor dem Ziel machte alle Chancen des BMC Racing Teams am Sonntag bei Paris-Roubaix zunichte. Zuvor war der norwegische Strassenmeister Thor Hushovd Teil einer Fluchtgruppe gewesen.



Der Kurs:
Berühmt-berüchtigt sind die Kopfsteinpflaster-Abschnitte über insgesamt 51,1 Kilometer, verteilt auf 28 Sektoren. Der Start des 257 Kilometer langen Rennens erfolgte in Compiègne, der Zieleinlauf traditionsgemäss im Velodrome von Roubaix.

Hushovd in der Fluchtgruppe
77 Kilometer vor dem Ziel setzte sich Hushovd gemeinsam mit sieben anderen Fahrern vom Feld ab, mit dabei war auch Tom Boonen (Omega Pharma-Quick Step). Die Gruppe erreichte einen Vorsprung von 45 Sekunden, wurde dann aber von einer Verfolgergruppe 22 Kilometer vor dem Ziel gestellt.

Der Sturz:
Gerade als sie die Gruppe von Hushovd eingeholt hatten, gab es in einer 90-Grad-Kurve auf dem sechstletzten Kopfsteinpflasterabschnitt einen Sturz, in den auch Greg Van Avermaet verwickelt war. Seine Teamkollegen Michael Schär, seines Zeichens Schweizer Strassenmeister, und Marcus Burghardt warteten auf den Belgier. Als die drei von hinten wieder ans Feld heran fuhren, attackierte Peter Sagan (Cannondale Pro Cycling) von vorne. "Mein Vorderrad rutschte weg und ich stürzte", beschrieb Van Avermaet. "In diesem Moment fuhr ich am Limit, dann verliert man die Kontrolle und stürzt."

Die Entscheidung:
Niki Terpstra (Omega Pharma-Quick Step) setzte sich aus einer elfköpfigen Gruppe ab und gewann solo. John Degenkolb (Team Giant-Shimano) sicherte sich den Sprint der Verfolger mit einem Rückstand von 20 Sekunden. Auf Rang drei folgte Vorjahressieger Fabian Cancellara (Trek Factory Racing).

Wie sich die BMC Racing Team Fahrer machten:
Drei Fahrer vom BMC Racing Team kamen in die Top-25: Van Avermaet (17. +47 Sek.), Hushovd (19. +1:05 Min.) und Marcus Burghardt (22., ebenfalls +1:05 Min.). Taylor Phinney erreichte Rang 30 und Schär wurde 34. (beide +2:55 Min.) Danilo Wyss fuhr auf Platz 76 (+7:51 Min.) und Manuel Quinziato belegte Rang 96 (+9:55 Min.) Silvan Dillier stürzte zwei Mal innerhalb von zehn Kilometern auf einer der ersten Kopfsteinpflastersektoren.

Was Van Avermaet sagte:
"Ich hatte heute keine wirklich guten Beine wie in der letzten Woche bei der Flandern-Rundfahrt und der Sturz hat mich Kraft gekostet. Heute war es nicht einfach. Als Cancellara ging, konnte ich nicht folgen. Ich war heute nicht gut genug, um zu siegen. Aber es hätte eigentlich für die erste Gruppe reichen sollen. Wir kamen am Ende nahe ran, aber ich hätte nicht die Beine gehabt, um für den Sieg kämpfen zu können."

Was Sportdirektor Fabio Baldato sagte:
"Es war wirklich Pech als Greg stürzte. In diesem Moment beschleunigten Fabian Cancellara und Sep VanMarcke. Michael Schär hat einen guten Job gemacht, indem er Greg zurückgebracht hatte, aber Sagan war schon vorne. Thor Hushovd hat den ganzen Tag sehr gut gearbeitet. Wir hatten kein Glück. Taylor Phinney hatte einen platten Reifen und fiel dadurch aus der zweiten Gruppe.

Hören sie Kommentare von Baldato, Dillier, Hushovd, Phinney und Van Avermaet (auf Niederländisch) auf der BMC Racing Team Audio Line.

Sehen Sie Fotos vom Rennen auf der BMC Racing Team Flickr Gallerie.