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Ralph Näf: Beim Sprint kann alles passieren - BMC-Biker auf der Jagd nach EM-Gold

18. Juni 2013

BMC Mountainbike Racing Team
Europameisterschaft Bern
Vorschau

18. Juni 2013 - Grenchen. Alle Cross-Country-Spezialisten des BMC Racing Teams wurden für die Europameisterschaft in Bern nominiert, die am 20. Juni mit dem Eliminator Sprint beginnt. Beim Auftaktwettbewerb geht auch Sprint-Weltmeister Ralph Näf an den Start.

Nach der zweiten Operation an seiner Hand Mitte April war schon klar, dass Ralph Näf für die Europameisterschaft kaum noch rechtzeitig wieder fit werden würde. Doch Swiss Cycling hat den 33-Jährigen dennoch für den Eliminator Sprint nominiert.
„Wenn Ralph den Lenker halten kann, dann ist bei ihm immer alles möglich", begründet Nationalcoach Bruno Diethelm die Entscheidung.
„Den Lenker kann ich halten", bestätigt Näf mit einem Lachen. „Ich gehe das an wie die WM letztes Jahr. Wenn es zu was reicht, dann ist es schön. Im Sprint kann viel Positives passieren", ergänzt der Familienvater aus Andwil.

Dass im Schanzengraben in der Berner Innenstadt wohl Taktik eine wesentliche Rolle spielen wird kommt ihm entgegen. Und das elektronische iCD Lockout an den Fox Federgabeln ebenfalls. „Das ist sehr hilfreich, weil es in jeder Situation blitzschnell anwendbar ist und funktioniert wie ein Lichtschalter. Gerade beim Sprint ist das extrem hilfreich, wo in Zweikämpfen in Sekundenbruchteilen entschieden wird, ob du weiterkommst oder nicht", erklärt Ralph Näf. Mit Hilfe von Komponentenhersteller 3T wurde der Innendurchmesser des Lenkers angepasst, damit die kleine Batterie Platz hat.

Ralph schwört auch in den Cross-Country-Rennen auf die Fox Federgabel. Und er verweist auch auf die neuen steifen Karbon-Laufräder von Shimano, die ihm am Samstag beim schweren Weltcup-Rennen im Val di Sole geholfen haben.
„Das merkst du schon, wenn Du von Null auf Hundert beschleunigen musst oder von Hundert auf Null runterbremsen", erläutert Näf.
Diese Vorteile werden seine BMC-Teamkollegen bei der EM in Bern zu schätzen wissen.
Lukas Flückiger und Julien Absalon jagen am Sonntag nach dem blauen Europameister-Jersey, das in den letzten zwölf Monaten Teamkollege Moritz Milatz getragen hat. Auch wenn es der Eine mit dem Schweizer Kreuz auf dem Trikot, der Andere in der Trikolore tun wird. Der fahrbare Untersatz bleibt das BMC TE01 mit der BigWheel Geometrie, die von den Fahrern sehr gelobt wird.
Titelverteidiger Moritz Milatz will auf dem Gurten in Schwarz-Rot-Gold ebenfalls dabei sein, wenn es um die Medaillen geht und Martin Fanger hofft an seine Top-Weltcup-Resultate anknüpfen.

Die U23-Piloten Reto Indergand und Matthias Stirnemann greifen vor heimischem Publikum ebenfalls nach einer Medaille.

Das U23-Rennen startet am 23. Juni um 8.30 Uhr auf dem Gurten. Um 14 Uhr sind die Elite-Fahrer mit Absalon und Co. dran.