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International, Deutsch

Absalon und der positive Stress vor dem Weltcup-Auftakt in Südafrika

13. April 2014

UCI World Cup / Pietermaritzburg, South Africa

Mit sehr viel Optimismus im Gepäck ist das BMC Mountainbike Racing Team zum Weltcup-Auftakt in Pietermaritzburg gereist. Julien Absalon gehört in Südafrika zu den Favoriten, Moritz Milatz, Lukas Flückiger und Ralph Näf sind Top-Ten-Kandidaten und mehr.

Julien Absalon besitzt die Gelassenheit eines Champions, wenn er an seine Rippenbrüche wenige Tage vor der WM 2013 zurückdenkt. „Sicher, ich habe keine guten Erinnerungen an die WM in Pietermaritzburg letztes Jahr. Aber ich habe keine Angst. Im Gegenteil, ich mag den Kurs und ich freue mich darauf", sagt er mit einem vielsagenden Lächeln im Gesicht.

In Pietermaritzburg war der Doppel-Olympiasieger schon zweimal Zweiter, das allein belegt, dass er mit dem Gelände dort sehr gut klar kommt. Der Franzose stellt sich natürlich nicht an den Start um Zweiter zu werden. Er geht in jedes Rennen mit der Absicht zu gewinnen. In diesem Fall, um den 27. Weltcupsieg seiner Karriere zu feiern. Aber vor seiner 16. Weltcup-Saison weiß er auch, dass ein Auftaktrennen ein Spiel mit vielen Unbekannten ist.

„Ich fühle mich sehr gut. Aber vor dem Auftakt ist es immer ein besonderer Stress, weil niemand weiß was er tatsächlich drauf hat", erklärt Absalon die besondere Anspannung in diesen Tagen. Es ist Stress, aber ein positiver Stress.

Das gilt auch für seine Teamkollegen. Ralph Näf und Lukas Flückiger haben zwar auch unangenehme Erinnerungen an die WM 2013, aber sie schöpfen Optimismus aus den jüngsten Ergebnissen. „Ich bin sehr zuversichtlich und habe das Gefühl, dass ich wieder vorne mitmischen kann", so Näf. Und Flückigers Hoffnung auf einen gelungenen Saisoneinstand nährt sich aus den acht Tagen beim Cape Epic, wo er einen starken Eindruck hinterließ.

Moritz Milatz verbuchte in Pietermaritzburg 2013 als Siebter ein Erfolgserlebnis und mit dem Rückenwind des zweiten Platzes in Tesserete nimmt auch er ein „Top-Ten-Resultat" ins Visier.

Martin Fanger hofft die Strapazen vom Cape Epic von vor 2 Wochen verdaut zu haben.

BMC Athleten (Julien Absalon, France, Lukas Flückiger, Switzerland, Ralph Näf, Switzerland, Martin Fanger, Switzerland, Reto Indergand, Switzerland, Moritz Milatz, Germany)

 

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