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Greg Van Avermaet (Zweiter von rechts) verbuchte seinen zwölften Podiumsplatz der Saison. (©BMC/Tim De Waele.)
Greg Van Avermaet (Zweiter von rechts) verbuchte seinen zwölften Podiumsplatz der Saison. (©BMC/Tim De Waele.)

Van Avermaet Dritter beim Grand Prix Cycliste de Québec

13. September 2013

Greg Van Avermaet vom BMC Racing Team sprintete am Freitag beim Grand Prix Cycliste de Québec auf den dritten Rang. Robert Gesink (Belkin Pro Cycling Team) gewann vor Arthur Vichot (FDJ.fr).



Folgte Sagan im Sprint
Van Avermaet folgte dem Hinterrad von Peter Sagan (Cannondale Pro Cycling) beim bergauf führenden Sprint am Ende des 201,6 Kilometer langen Rennens, das über 16 Runden geführt hatte. Aber Sagan wurde langsamer und Van Avermaet war nicht mehr endschnell genug, um die beiden Fahrer vor ihm noch einzuholen. Er verbuchte seinen zwölften Podiumsplatz in dieser Saison. "Ich bin etwas enttäuscht, ich dachte, ich wäre ganz nah dran, zu gewinnen. Ich habe mich zu sehr auf Sagan im Sprint verlassen. Aber er war müde. Gesink hat einen echt guten Sprint hingelegt. Ich war am Ende etwas zu weit zurück. Ich habe aber in Montréal am Sonntag eine weitere Chance und werde es wieder versuchen. Hoffentlich klappt es dann mit dem Sieg", so der Belgier. Vor einem Jahr wurde Greg Van Avermaet Zweiter in Québec hinter Simon Gerrans. In dieser Saison verbuchte er vier Siege und fünf zweite Plätze sowie drei dritte Ränge.

Drei in einer Fluchtgruppe

Nach der Hälfte des Rennens brachte das BMC Racing Team das Peloton in Panik - gleich drei Fahrer waren mit Amaël Moinard, Steve Morabito und Tejay van Garderen in einer neunköpfigen Fluchtgruppe mit dabei. Sie hielten sich fast 35 Kilometer lang vorne. Die aggressive Taktik sei geplant gewesen, erklärte BMC Racing Team Assistant Director Jackson Stewart. "Wir wollte nicht, dass Cannondale die Kontrolle übernimmt. Wir dachten, dass es am Wasser unten mehr Rückenwind geben würde, aber dem war nicht so. Daher war es nicht leicht, vorne zu bleiben. Wir haben unseren Plan genau ausgeführt. Aber am Ende ist es nicht ganz aufgegangen." Cadel Evans war mit Rang zwölf ebenso unter den Top-15. Er lag acht Sekunden zurück.

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