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Greg Van Avermaet (Mitte) eroberte einen dritten und vierte Platz bei den Rennen in Kanada. (©BMC/Tim De Waele.)
Greg Van Avermaet (Mitte) eroberte einen dritten und vierte Platz bei den Rennen in Kanada. (©BMC/Tim De Waele.)

Van Avermaet Vierter beim GP Cycliste de Montréal

15. September 2013

Greg Van Avermaet vom BMC Racing Team wurde nach Platz drei am Freitag beim Grand Prix Cycliste de Québec City nun Vierter beim Grand Prix Cycliste de Montréal am Sonntag.

'Nicht so enttäuscht' wie in Quebec
Greg Van Avermaet und sieben andere Fahrer verfolgten den späteren Sieger Peter Sagan (Cannondale Pro Cycling), der weniger als fünf Kilometer vor dem Ende des 205,7 Kilometer langen Rennens attackierte. Er fuhr rasch einen Vorsprung von fast 30 Sekunden heraus und gewann solo mit vier Sekunden Vorsprung. "Sagan war einfach stärker. Wir haben uns hinten abgewechselt und versucht, ihn einzuholen, aber wir kamen nicht näher", so Greg Van Avermaet. Seine Chance auf einen weiteren Podestplatz schwand, als der Zweitplatzierte Simone Ponzi (Astana Pro Team) und der Dritte Ryder Hesjedal (Garmin-Sharp) einen Kilometer vor dem Ende des Rennens aus der Gruppe heraus attackierten. "Ich bin nicht so enttäuscht wie in Quebec, denn dort hatte ich das Gefühl, dass ich gewinnen hätte können", kommentierte Van Avermaet. Teamkollege Tejay van Garderen, der die beiden Rennen als Vorbereitung für die Strassen-WM nutzte, unterstützte Greg Van Avermaet. "Es war wichtig für unser Team, hier Punkte zu machen. Natürlich wäre ein Sieg schön gewesen, aber unsere Mannschaft hätte nicht besser zusammenarbeiten können."

Evans übernahm Schlüsselrolle

Bevor Greg Van Avermaets Verfolgergruppe vom Feld weg kam, waren Tejay van Garderen und Cadel Evans die letzten beiden BMC Racing Team Fahrer, welche die Attacken konterten. Zuvor waren ihre Teamkollegen Brent Bookwalter, Marcus Burghardt, Amaël Moinard, Steve Morabito und Daniel Oss gefragt. Sie fuhren vorne und kontrollierten die Fluchtversuche. "Wir kamen her mit der Gewissheit, dass ein Sieg möglich wäre und wir hatten einen Plan, der funktionieren hätte können. Aber manche Dinge kann man nicht planen und es gibt oft jemanden, der einfach stärker ist oder eine bessere Tagesverfassung hat oder auf den richtigen Zug aufspringt. Daher ist unsere Bilanz nun ein Podiumsplatz und ein vierter Rang. Aber die Jungs haben wirklich hart gearbeitet", lobte BMC Racing Team Assistant Director Jackson Stewart. Evans tat alles, was er konnte. Er belegte Platz 18 mit einem Rückstand von 26 Sekunden. "Ich wäre gerne etwas besser gefahren, aber ich konnte hier mein Team unterstützen. Greg war unser Trumpf für das Finale und ich habe versucht, ihn best möglichst zu positionieren", so der ehemalige Strassen-Weltmeister und Tour de France Sieger.

Hören Sie mehr Kommentare von Cadel Evans, Jackson Stewart, Greg Van Avermaet und Tejay van Garderen auf der BMC Racing Team Audio Line.