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Thor Hushovd vom BMC Racing Team war auf den letzten 40 Kilometern Teil einer Spitzengruppe. (©BMC/Tim de Waele.)
Thor Hushovd vom BMC Racing Team war auf den letzten 40 Kilometern Teil einer Spitzengruppe. (©BMC/Tim de Waele.)

Van Avermaet Fünfter bei Omloop Het Nieuwsblad

25. Februar 2012

Gent, Belgium

Greg Van Avermaet sprintete am Samstag bei Omloop Het Nieuwsblad auf den fünften Rang, nachdem Thor Hushovd auf einer der letzten Pflasterstein-Passagen im 200,3 Kilometer langen Rennen den Kontakt zu den Leadern verloren hatte.

"Ein schwacher Moment"
Thor Hushovd war 31 Kilometer vor dem Ziel in einer siebenköpfigen Gruppe, als auf der Padderstraat beschleunigt wurde und eine Lücke aufriss. "Ich war glücklich, dass ich mit den besten fünf Fahrern dort war, aber dann hatte ich einen schwachen Moment", erklärte der Norweger. "Ich weiss nicht, was passiert ist. Plötzlich fiel ich zurück. Ich machte mir ein bisschen Gedankten, weil Omega Pharma-Quick Step sowie Sky je zwei Fahrer in der Gruppe hatten. Aber ich war zuversichtlich, dass ich im Finale wieder den Anschluss finden würde. Leider hatte ich diesen schwachen Moment." Wenn es perfekt gelaufen wäre, hätte er noch einen Teamkollegen bei sich gehabt, kommentierte John Lelangue, Sportlicher Leiter des BMC Racing Teams. "Ohne Radio und mit dem Auto auf Position 21 in Konvoi, konnte ich ihm nichts sagen oder fragen, wie er sich fühlt. Ich hätte den anderen sagen können, dass sie fahren sollen", so der Belgier. "Wir haben unsere Jungs beschützt wie geplant, das spricht für das Team."

Gemeinsame Jagd
Nachdem Thor Hushovd den Kontakt verloren hatte, eröffnete das BMC Racing Team eine Verfolgungsjagd mit Marcus Burghardt und Alessandro Ballan an der Spitze, ebenso war der belgische Meister Philippe Gilbert mit von der Partie. Der Vorsprung der schnell schrumpfenden Gruppe der Leader wurde auf zwei Minuten halbiert, aber es reichte nicht, um Sep Vanmarcke (Garmin-Barracud) einzuholen, der den Sieg in einer Dreiergruppe mit Tom Boonen (Omega Pharma-Quick Step) und Antonio Flecha (Sky Pro Cycling) gewann. Heinrich Haussler (Garmin-Barracuda) sicherte sich 24 Sekunden später den Sprint des Feldes vor Greg Van Avermaet.