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Greg Van Avermaet setzte sich aus einer vierköpfigen Spitzengruppe ab. (©BMC/Graham Watson.)
Greg Van Avermaet setzte sich aus einer vierköpfigen Spitzengruppe ab. (©BMC/Graham Watson.)

Tour of Oman, 4. Etappe: Van Avermaet in der Fluchtgruppe

21. Februar 2014

Greg Van Avermaet vom BMC Racing Team war am Freitag bei der Tour of Oman Teil einer vierköpfigen Fluchtgruppe. Teamkollege Tejay van Garderen kam mit einer Verfolgergruppe ins Ziel, die nach einem Duo, das um den Etappensieg sprintete, über die Linie fuhr.



Die Etappe:
Vier Mal ging es nach dem Start in Wadi Al Abiyad auf den Bousher Alamrat, insgesamt führte die Etappe über 173 Kilometer. Die Zielankunft erfolgte in Ministry of Housing. Der 3,4 Kilometer lange Anstieg wies eine durchschnittliche Steigung von 8,8 Prozent auf. Die Temperaturen erreichten beinahe 30 Grad. Damit war es der bisher heisseste Tag der Rundfahrt.

Die Fluchtgruppe:

Nach 15 Kilometern setzten sich Van Avermaet und drei weitere Fahrer - Evan Huffman (Astana Pro Team), Yaroslav Popovych (Trek Factory Racing) und Jelle Wallays (Topsport Vlaanderen-Baloise) vom Feld ab. Nach 50 Kilometern wiesen sie einen Vorsprung von etwa acht Minuten auf. 40 Kilometer vor dem Ziel waren sie noch zwei Minuten vorne, diesen Vorsprung verloren sie bei der zweiten Anfahrt auf den Anstieg.

Späte Attacke:

33 Kilometer vor dem Ziel - die Steigung war noch zwei Mal zu bewältigen - attackierte Van Avermaet aus der Gruppe heraus. Auf den nächsten 15 Kilometern fuhr er einen Vorsprung von einer Minute heraus, wurde aber etwa einen Kilometer vor dem Gipfel der letzten Anfahrt auf den Berg gestellt.

Der entscheidende Moment:

Auf der Abfahrt vom letzten Anstieg attackierten drei Fahrer: Vincenzo Nibali (Astana Pro Team), Peter Sagan (Cannondale Pro Cycling) und Rigoberto Uran (Omega Pharma-Quick Step). Sie fuhren rasch zehn Sekunden heraus, bauten diesen bis drei Kilometer vor dem Ziel auf 19 Sekunden aus. Einen Kilometer vor der Linie reduzierte sich dieser auf sechs Sekunden. Sagan setzte sich im Sprint gegen Uran durch, zwei Sekunden dahinter folgte Nibali, der auf der Linie von einer 20-köpfigen Verfolgergruppe eingeholt wurde.

Best platzierter Fahrer des BMC Racing Teams:

Van Garderen wurde 22. und war der einzige Fahrer des BMC Racing Teams in der ersten Verfolgergruppe. Dominik Nerz folgte auf Platz 27, Peter Velits wurde 30. (beide mit einem Rückstand von 46 Sekunden).

Gesamtwertung:

Sagan übernahm die Gesamtwertung und - Dank eines Zeitbonus' - liegt er zehn Sekunden vor Uran. Nibali folgt auf Platz drei (+14 Sek.). Van Garderen ist Neunter und einer von 18 Fahrern, die 18 Sekunden hinter Sagan liegen.

Was Greg Van Avermaet sagte:

"Es war ein harter Tag für mich, weil wir nur zu viert waren. Ich hatte gehofft, dass wir in der Fluchtgruppe mehr sein würden. Aber es war halt so. Wir haben alles versucht. Am zweitletzten Anstieg habe ich eine Attacke versucht und bin bis zur letzten Anfahrt auf den Berg vorne geblieben. Aber es war einen Kilometer zu lang. Ich fühle mich diese Woche ziemlich gut, die Form stimmt."

Was Tejay van Garderen sagte:

"Ich fühlte mich gut, aber nicht in Topform. Ich konnte eine oder zwei Attacken kontern, aber bei der dritten fühlte es sich so an: 'Das tut richtig weh.' Wenn die Form stimmt, kannst du einen leichteren Gang fahren und mit dem Flow mitziehen. Und ich musste es am Ende mit viel Muskelkraft richten."

Was Sportdirektor Valerio Piva sagte:

"Greg hat es im Finale wirklich versucht, er hat am zweitletzten Anstieg attackiert und war echt stark. Aber er hat es um einen Kilometer nicht geschafft. Er hat heute eine gute Leistung gezeigt. Normalerweise liegt ihm dieser Parcours nicht, aber er hat es versucht und das ist ein gutes Zeichen, dass er stark ist und in Form. Wir sind mit zwei Kapitänen für die Gesamtwertung hergekommen: Tejay van Garderen und Peter Velits. Nun hat es sich gezeigt, dass Tejay besser in Form ist und Velits noch nicht so weit. Auch Nerz war heute präsent. Ich hoffe, dass Tejay morgen alles geben kann. Er ist momentan stark im Kopf und die anderen werden ihn unterstützen. Wir haben noch die letzte Etappe am Sonntag, aber das ist normalerweise eine für die Sprinter."

Vorschau:

Die vorletzte Etappe der Rundfahrt ist die Königsetappe. Das Ziel liegt auf dem Gipfel von Green Mountain. Es gilt, 147,5 Kilometer von Bidbid zu absolvieren. Fast die gesamte Strecke über geht es bergauf. Am Ende wartet ein 5,7 Kilometer langer Anstieg mit einer durchschnittlichen Steigung von 10,5 Prozent auf die Fahrer.

Hören Sie mehr Kommentare von Piva, Van Avermaet und van Garderen auf der BMC Racing Team Audio Line.


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