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Das BMC Racing Team spannte sich vor das Feld und versuchte, die Führung von Thor Hushovd (rechts) zu verteidigen. (©BMC/Tim De Waele.)
Das BMC Racing Team spannte sich vor das Feld und versuchte, die Führung von Thor Hushovd (rechts) zu verteidigen. (©BMC/Tim De Waele.)

Tour of Beijing, 2. Etappe: Hushovd fällt auf Platz zwei zurück

12. Oktober 2013

Thor Hushovd vom BMC Racing Team weist nach Tag zwei bei der Tour of Beijing die selbe Zeit auf wie der Sieger der zweiten Etappe, Nacer Bouhanni (FDR.fr). Der Norweger fiel jedoch in der Gesamtwertung aufgrund von den Zwischenwertungen auf Rang zwei zurück.

"Zu weit zurück"
Thor Hushovd belegte im Massensprint den 27. Rang, welchen Bouhanni vor Roberto Ferrari (Lampre-Merida) und Mitchell Docker (Orica-GreenEDGE) gewann. Nachdem Bouhanni beim Addieren der Platzierungen an den beiden Tagen besser abschnitt, durfte er sich das rote Leaderjersey überziehen. Hushovd sagte, er sei bis zum letzten Kilometer gut platziert gewesen. "Ich war dann leider zu weit zurück, habe aber noch versucht, nach vorne zu kommen. Am Ende war ich eingeklemmt", so der Norweger. "Das Team hat super gearbeitet und die Fluchtgruppen unter Kontrolle gehalten. Leider haben wir trotz des grossen Einsatzes die Etappe nicht gewonnen und auch das Leadertrikot verloren. Aber manchmal ist es eben so." Der norwegische Strassenmeister, der die Etappe am Freitag im Massensprint gewonnen hatte, bekommt erst am Dienstag im Finale wieder die Möglichkeit, auf einen Etappensieg zu fahren. Die Flachetappe endet im Zentrum von Peking.

Hoffen auf Unterstützung

Martin Kohler vom BMC Racing Team, Marco Pinotti und Larry Warbasse haben sich vorne im Feld aufgereiht. Auf der längsten Etappe über 201,5 Kilometer im fünftägigen Etappenrennen machten sie Jagd auf ein Ausreisserquintett. "Unser Ziel war es heute, das Rennen zu kontrollieren, sich dabei aber nicht verrückt zu machen", so BMC Racing Team Assistant Director Max Sciandri. "Es war nicht schlecht, dass eine fünfköpfige Gruppe weggekommen ist. Wir konnten den Abstand mit vier oder fünf Minuten in Grenzen halten. Das Team ist gut gefahren", resümierte er. Kohler hatte gehofft, dass sich einige Sprinterteams an der Aufholjagd beteiligen würden. Der letzte Fahrer wurde auf den finalen zehn Kilometern gestellt. "Keiner hat uns unterstützt. Nur auf den letzten 20 Kilometern gesellte sich noch ein Fahrer dazu. Daher war es ein ziemlich harter Tag", so der Schweizer.

Hören Sie mehr Kommentare von Thor Hushovd (Englisch und Norwegisch), Martin Kohler und Max Sciandri auf der BMC Racing Team Audio Line.
http://bit.ly/Vg94Oh