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Cadel Evans (vorne) sagte, dass er nicht erwartet hätte, so weit von der Spitze entfernt zu sein. (©BMC/Tim De Waele.)
Cadel Evans (vorne) sagte, dass er nicht erwartet hätte, so weit von der Spitze entfernt zu sein. (©BMC/Tim De Waele.)

Tour de France, 8. Etappe: Schwieriger Tag

6. Juli 2013

Cadel Evans vom BMC Racing Team erlebte am Samstag in den Pyrenäen einen seinen bisher schwierigsten Tage bei der Tour de France.



Hartes Tempo angeschlagen
Cadel Evans verlor 4:13 Minuten auf den Etappensieger Chris Froome, der mit einem Vorsprung von 51 Sekunden auf Sky Procycling Teamkollege Richie Porte gewann und ins Gelbe Trikot schlüpfte. "Es war heute einer meiner schlechtesten Tage bei der Tour, obwohl ich gesund bin. Es ging gar nichts. Ich wusste, dass ich nicht in Hochform bin, aber dass ich so weit weg von der Spitze bin, hätte ich nicht gedacht", so der Australier. Cadel Evans wurde im 195 Kilometer langen Rennen 26. und liegt auf dem 23. Gesamtrang mit 4:36 Minuten Rückstand auf Froome. "Sky fuhr eine konstante Geschwindigkeit von Pailhères bis nach Ax 3 Domaines. Das Tempo war so hoch, dass fast keiner mit kam."

Van Garderen litt unter der Hitze

Tejay van Garderen vom BMC Racing Team, Sieger der Nachwuchswertung bei der Tour de France im Vorjahr, kam 12:15 Minuten hinter Froome als 56. ins Ziel. Er habe sehr unter der Hitze gelitten, mehr als unter den Folgen seines Sturzes beim Auftakt vor einer Woche. "Die Hitze hat mich fertig gemacht, obwohl ich mich darauf vorbereitet habe, zum Beispiel in der Sauna. Ich bin in Kalifornien und San Luis gut gefahren, dort war es auch sehr heiss. Ich hätte nicht gedacht, dass es mir etwas ausmachen würde. Aber heute hat es das", zog der Amerikaner Bilanz. Teamkollege Michael Schär, der am Mittwoch und Freitag in Stürze verwickelt gewesen war - zuletzt verletzte er sich an der linken Schulter - erreichte das Ziel als 164. mit 31:15 Minuten Rückstand.

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