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Cadel Evans bereitet sich auf das letzte Zeitfahren der Tour de France vor (Foto: Georges Lüchinger).
Cadel Evans bereitet sich auf das letzte Zeitfahren der Tour de France vor (Foto: Georges Lüchinger).

Tour de France, 19. Etappe: Kämpfen bis zum Ende

24. Juli 2010

Pauillac, France

Cadel Evans beendete das finale Zeitfahren der Tour de France am Samstag mit einem Lächeln im Gesicht. Aber er war gezeichnet vom Schmerz, der ihn während der letzten elf Etappen wegen des gebrochenen linken Ellbogens begleitet hatte.

"Erschöpft von den Anstrengungen"

Cadel Evans benötigte für den 52 Kilometer langen Kurs im Einzelzeitfahren 10:57 Minuten länger als der Sieger Fabian Cancellara (Team Saxo Bank). Er habe mit einer schweren Müdigkeit zu kämpfen gehabt, gab der Weltmeister zu. "Mein Körper hat so viel Kraft wegen der Verletzung verbraucht, ich habe keine Reserven mehr, mich von den täglichen Strapazen der Etappen zu erholen", beschrieb Cadel Evans. "Ich fühle mich erschöpft von den ganzen Anstrengungen. Ich hatte eine gute Truppe um mich herum. Eine optimistische Grundhaltung ist die grösste Veränderung in meiner Umgebung. Und das vor allem auch dann, wenn die Dinge nicht so gut laufen."

Lelangue freute sich
Cadel Evans habe durchgehalten, und deshalb sei er mit dieser Tour zufrieden, resümierte der Sportliche Leiter des BMC Racing Teams, John Lelangue. "Was er heute geleistet hat und überhaupt seit seinem Sturz ist beachtlich. Sich mit diesen Schwierigkeiten als Träger des Weltmeistertrikots und des Gelben Trikots bei der diesjährigen Tour bis nach Paris zu kämpfen finde ich grossartig."