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Tejay van Garderen hielt unter dem früheren Startern lange die Bestzeit. (©Sirotti.)
Tejay van Garderen hielt unter dem früheren Startern lange die Bestzeit. (©Sirotti.)

Tour de France, 17. Etappe: Van Garderen Zehnter

17. Juli 2013

Tejay van Garderen vom BMC Racing Team wurde am Mittwoch beim Einzelzeitfahren der Tour de France Zehnter. Es fehlten 1:51 Minuten auf die Siegerzeit, nachdem er unter den früheren Startern lange die Bestzeit gehalten hatte.

Radwechsel von Vorteil
Tejay van Garderen verzeichnete bei regnerischen Bedingungen auf dem 32 Kilometer langen Kurs über zwei kategorisierte Anstiege 53:24 Minuten. Mit dieser Zeit lag er lange in Führung - viele Fahrer hinter ihm mussten bei starkem Regen fahren -, bis der am Ende Fünftplatzierte Alejandro Valverde (Movistar Team) 81 Sekunden schneller fuhr und ihn von der Spitze verdrängte. Ein Wechsel von seiner BMC Teammachine SLR01 auf die BMC Timemachine TM01 am Gipfel des letzten Anstiegs sei hilfreich gewesen, sagte Tejay van Garderen. "Wir dachten, dass wir mit dem Radwechsel zwar schneller wären, aber ich bin mit dem Resultat zufrieden. Ich wollte heute eine gute Leistung zeigen. Die Tour war bisher für mich etwas enttäuschend." Chris Froome (Sky Procycling) gewann das Zeitfahren in 51:33 Minuten und vergrösserte seinen Vorsprung. Er hatte neun Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten Alberto Contador (Saxo Tinkoff).

Evans konzentriert sich auf Etappen

Cadel Evans vom BMC Racing Team kündigte vor dem Zeitfahren an, dass er nicht auf eine Platzierung fahren werde. Sportdirektor John Lelangue sagte, dass der 167. Rang mit einem Rückstand von 8:04 Minuten keine Bedeutung habe. "Der Plan war es, das Zeitfahren locker anzugehen und Zeit zu verlieren. Wir wollten auch in den Abfahrten kein Risiko eingehen und uns auf die nächsten drei Bergetappen konzentrieren", beschrieb er. Cadel Evans erklärte, dass er sein ursprüngliches Ziel, nämlich einen vernünftigen Giro und eine sehr gute Tour absolvieren zu wollen, revidieren müsse. Im Mai wurde er bei der Italien-Rundfahrt Dritter. "Es sieht aus, als hätte mich der Giro mehr Kraft gekostet, als wir anfangs dachten. Wir haben es versucht, wussten jedoch, dass es ein Spagat ist, Giro und Tour in einem Jahr gut zu absolvieren. Wenn ich den Giro nicht gefahren wäre, dann wäre ich vielleicht frischer gewesen. Vielleicht hätte ich aber auch nicht so eine gute Form gehabt. Was soll's, wir haben die Entscheidung damals im März getroffen", so der Australier.

Hören Sie mehr Kommentare von Cadel Evans, John Lelangue und Tejay van Garderen auf der BMC Racing Team Tour de France Audio Line:
bit.ly/11UsObP