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Steve Cummings finished two seconds in front of runner-up Ryder Hesjedal. (©BMC/Tim de Waele.)
Steve Cummings finished two seconds in front of runner-up Ryder Hesjedal. (©BMC/Tim de Waele.)

Steve Cummings gewinnt letzte Etappe in China

13. Oktober 2012

Steve Cummings vom BMC Racing Team gewann im Sprint gegen Ryder Hesjedal (Garmin-Sharp) und sicherte sich den Sieg der letzten Etappe der Tour of Beijing am Samstag. Es war ein versöhnlicher Abschluss einer Saison, in der er mehrere Rückschläge durch Stürze und Knochenbrüche hinnehmen musste.



Verfolger auf Distanz gehalten
Steve Cummings eroberte im letzten Rennen des BMC Racing Teams in dieserm Jahr seinen zweiten Sieg in der Saison. Er war in einer 12-köpfigen Spitzengruppe mit dabei und versuchte es dann am letzten Anstieg gemeinsam mit Ryder Hesjedal, der heuer den Giro d'Italia gewonnen hatte. Am Gipfel hatte das Duo einen Vorsprung von 30 Sekunden, das war etwa 30 Kilometer vor dem Ziel des 182,5 Kilometer langen Rennens. Sie rasten die herausfordernde Abfahrt hinunter und behielten ihren Vorsprung auf die Verfolgergruppe von 28 Fahrern, die am Ende 17 Sekunden hinter ihnen ins Ziel kam. "Es gibt nichts Schöneres, als die Saison mit einem Sieg zu beenden - vor allem für Steve", freute sich BMC Racing Team Assistant Director Max Sciandri. "Er hatte zwei Brüche und hat sich jedes Mal zurück gekämpft. Er hat ein fast unendliches Potenzial, wenn er beginnt, an sich zu glauben und zwar noch mehr, als er das jetzt schon tut. Im Gesamten gesehen war es für uns eine gute Rundfahrt. Wir waren in den geplanten Fluchtgruppen und wir haben uns an den Sprints beteiligt", lobte Max Sciandri.

"Schön, so zu gewinnen"
Steve Cummings, der auch die 13. Etappe der Vuelta a España gewonnen hatte, erlebte einen perfekten Tag. Die letzte Etappe der fünftägigen Rundfahrt begann mit einem schweren Start. "Das bedeutet, dass sich normalerweise sehr starke Fahrer in einer Fluchtgruppe sammeln. Ich habe alle Kräfte mobilisiert und heute ist alles aufgegangen. Ich dachte, dass ich es zwei Mal versuchen müsste - an beiden Anstiegen. So ist es richtig hart sowohl im Windschatten als auch vorne zu fahren. Ich war daher froh, dass Ryder mit dabei war, denn er ist echt stark. Ich wusste, dass er 100 Prozent geben würde", erklärte Steve Cummings. Der Brite kämpfte in dieser Saison mit zahlreichen Verletzungen und hatte zudem viel Sturzpech. Dann feierte er einen Solosieg auf der 13. Etappe der Vuelta. Er brach sich das linke Handgelenk bei der Spanien-Rundfahrt und der Baskenland-Rundfahrt, brach sich das Becken bei der Algarve-Rundfahrt und verletzte sich bei der Amgen Tour of California am linken Handgelenk. Bei einem Sturz bei der Tour de France zog er sich gröbere Abschürfungen zu. "Es ist sehr schön, heute so zu gewinnen", genoss es Steve Cummings, auf der Siegerstrasse sein.

Frank in Top 20 der Gesamtwertung
Mathias Frank, auf Rang 16, war der best platzierte Fahrer des BMC Racing Teams in der Gesamtwertung. Tony Martin (Omega Pharma-Quick Step) gewann zum zweiten Mal hintereinander die Gesamtwertung. Mathias Frank fuhr ganz hinten in der ersten Verfolgergruppe. "Sie gaben alle Vollgas, aber die beiden vorne waren einfach zu stark. Mit meiner Platzierung bin ich zufrieden. Ich hatte ein paar gute Etappen."

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