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Das Feld wurde auf der Etappe am Mittwoch von Regenschauern begleitet. (©BMC/Tim De Waele.)
Das Feld wurde auf der Etappe am Mittwoch von Regenschauern begleitet. (©BMC/Tim De Waele.)

Paris-Nizza, 3. Etappe: Duo auf Verfolgungsjagd

6. März 2013

Tejay van Garderen und Philippe Gilbert vom BMC Racing Team machten sich mit fünf anderen Fahrern auf die Verfolgung einer Gruppe, die sich auf der regennassen Fahrbahn nahe des Zieleinlaufs von Paris-Nizza absetzen hatte können. Obwohl sie eine furiose Aufholjagd auf den letzten elf Kilometern starteten, konnten sie die Gruppe vorne nicht einholen. Beide BMC Racing Team Fahrer sind nun aber in den Top-15 der Gesamtwertung.



Gefährliche Abfahrt
Philippe Gilbert und Tejay Van Garderen waren unter 24 Fahrern, die sieben Sekunden nach dem Etappensieger Andrew Talansky (Garmin-Sharp) sowie sechs anderen Fahrern, die nach dem Anstieg auf die Côte de Mauvagnat einen kleinen Vorsprung herausgefahren hatten, ins Ziel kamen. "Sylvain Chavanel (Omega Pharma-Quick Step) riss die Lücke auf und da es nass und eng war, konnte niemand nach vorne", erklärte Tejay van Garderen. "Im Flachen haben wir dann versucht, wieder heranzukommen, aber es hat nicht mehr geklappt. Einige waren zu müde, um durchzuziehen. Wir haben es auch versucht, konnten die Lücke aber nicht schliessen." Tejay van Garderen, der nun Zweiter in der Wertung der Jungprofis ist, wird auf der Etappe am Donnerstag das Weisse Trikot tragen, da Talansky - der Führende in der Klassifikation - die Gesamtführung übernahm. Philippe Gilbert liegt auf dem elften Gesamtrang mit einem Rückstand von 13 Sekunden. Tejay van Garderen ist 15. mit 16 Sekunden Rückstand.

Schwere Etappe am Donnerstag

Er sei bereits am Limit gefahren, um am letzten, 2,7 Kilometer langen Anstieg mit einer durchschnittlichen Steigung von 6,7 Prozent mitgehen zu können, sagte Philippe Gilbert. "Ich habe alles gegeben, um mit der besten Gruppe am Gipfel oben anzukommen. Dann habe ich die Lücke gesehen und ich habe Gas gegeben. Aber es war hart mit all den Kurven", so der Strassen-Weltmeister. "Gleich nach der Abfahrt habe ich versucht, mich etwas zu erholen und habe gezogen, aber es war nicht einfach." Die Etappe am Donnerstag über 199,5 Kilometer mit sieben kategorisierten Anstiegen werde hart, blickte der Sportdirektor des BMC Racing Teams, John Lelangue, voraus. "Es wird nass sein und es beginnt mit zwei Bergen und das wird schwer. Das wird sicher schwierig zu kontrollieren sein, weil die Strecke über kleine Strassen führt. Es wird wahrscheinlich noch härter als heute", meinte der Belgier.