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Während der USA Pro Cycling Challenge stellte sich Cadel Evans (vorne) in den Dienst seines Teamkollegen George Hincapie. (©Casey B. Gibson, www.cbgphoto.com)
Während der USA Pro Cycling Challenge stellte sich Cadel Evans (vorne) in den Dienst seines Teamkollegen George Hincapie. (©Casey B. Gibson, www.cbgphoto.com)

Hincapie Fünfter, Evans Siebter bei USAPCC

28. August 2011

Denver, Colorado

George Hincapie beendete die letzte Etappe am Sonntag bei der USA Pro Cycling Challenge auf dem fünften Gesamtrang. Tour de France Sieger Cadel Evans wurde Siebenter, damit klassierten sich zwei BMC Racing Team Fahrer in den Top 10.

Kein einfacher Tag
Die letzte 115,9 Kilometer lange Etappe hielt einige kritische Momente für das BMC Racing Team parat. George Hincapie war nicht in einer frühen Spitzengruppe dabei, der die meisten Topfahrer angehörten. Cadel Evans verzeichnete einen Platten auf dem Weg durch die mit Zuschauer gefüllten Strassen von Denver. Beide Male eröffnete das BMC Racing Team die Verfolgungsjagd. "Das Rennen explodierte am Anstieg und die vorne waren 15 Fahrer mit Cadel. Die Verfolgergruppe mit uns bestand etwa aus 40 Fahrern", beschrieb BMC Racing Team Assistant Director Michael Sayers. Die Jungs haben viel gearbeitet, um George zurück nach
vorne zu bringen. Chris Butler und speziell Tim Roe halfen Cadel, als er den Defekt verzeichnete." Levi Leipheimer (Team Radioshack) gewann die Gesamtwertung, Daniel Oss (Liquigas-Cannondale) sicherte sich die letzte Etappe.

Hincapie blickt voraus
Seit dem vierten Gesamtrang von George Hincapie 2008 bei der Tour of Missouri ist die fünfte Platzierung sein bestes Resultat in einem Etappenrennen.Er feierte auf der zweiten Etappe einen Sieg und war jeden Tag, ausser auf der ersten Etappe, in den Top 10. "Ich habe mich diese letzte Woche stark gefühlt und ich habe gut gearbeitet. Ein grosses Saisonziel ist noch Kanada und ich denke wir werden dort in zwei Wochen mit einer guten Form anreisen. Ein Etappensieg fehlte mir noch. Es war die härteste Etappe und diese für mich zu entscheiden, war wirklich etwas Spezielles, vor allem vor so vielen Zuschauern", beschrieb George
Hincapie.

Evans von Fans angetan
Cadel Evans wurde bei seinem ersten Strassenrennen in den Vereinigten Staaten Siebenter. Es war sein letzter Wettkampf in der Saison 2011. Als Weltklasse-Mountainbiker in den 90er-Jahren bestritt er ganz in der Nähe des Streckenverlaufs der USA Pro Cycling Challenge Cross-Country Rennen. "Ich dachte, wieder in Colorado Rennen zu bestreiten, ist eine grossartige Sache. Aber als ich die Details des Kurses sah, wusste ich, dass eine Vorbereitung zeitintensiv sein würde. Wir bereiten und ja spezifisch auf die Tour de France und grosse Rundfahrten vor. Die USA Pro Cycling Challenge führte auf Höhen von 3.700 Metern.
Da braucht es normalerweise viel Zeit für die Vorbereitung und die hatte ich nicht. Vom Sportlichen gesehen kam ich schon mit Ambitionen her, aber keinen grossen Erwartungen. Es waren sehr gute Fahrer dabei, es hat viel Spaß gemacht, hier zu fahren. Die Fans waren grossartig. Sie waren nicht nur wirklich leidenschaftlich dabei und begeistert, sie haben uns auch ihre Wertschätzung entgegen gebracht. Das war etwas Besonderes und ganz speziell", freute sich Cadel Evans.