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Evans war auf alle Details bedacht, er trug seinen Giro Air Attack Helm im Kampf gegen die Uhr. (©BMC/Graham Watson.)
Evans war auf alle Details bedacht, er trug seinen Giro Air Attack Helm im Kampf gegen die Uhr. (©BMC/Graham Watson.)

Giro d'Italia, 19. Etappe: Evans Siebenter

30. Mai 2014

Cadel Evans vom BMC Racing Team kletterte am Freitag vom neunten auf den siebenten Gesamtrang in der Gesamtwertung beim Giro d'Italia. Er wurde beim Einzelzeitfahren auf den Monte Grappa Elfter.



"Ziemlich gutes Zeitfahren"
Es folgen noch zwei Etappen und Evans liegt 9:25 Minuten hinter Nairo Quintana (Movistar Team), der den 26,8 Kilometer langen Kampf gegen die Uhr gewann. Fabio Aru (Astana Pro Team) wurde Zweiter mit einem Rückstand von 17 Sekunden und liegt nun auf dem dritten Gesamtrang. Rigoberto Uran (Omega Pharma-Quick Step) war Etappendritter (+1:26 Min.) und behielt seinen zweiten Platz in der Gesamtwertung. Evans lag 4:26 Minuten hinter Quintana, schob sich aber vor Ryder Hesjedal (Garmin-Sharp) und Wilco Kelderman (Belkin Pro Cycling Team), die zuvor auf den Rängen sieben und acht gelegen waren. "Technisch war es ein ziemlich gutes Zeitfahren. Es läuft nie perfekt, aber vielleicht annähernd. Ich habe viel herausgeholt."

Reibungsloser Rad-Tausch

Evans startete mit seiner BMC Timemachine TM01 und wechselte dann vor dem 19,3 Kilometer langen Anstieg mit durchschnittllich acht Prozent Steigung auf seine BMC Teammachine SLR01. BMC Racing Team Präsident/General Manager Jim Ochowicz verfolgte die Leistung von Evans aus dem Teamauto. Er zeigte sich mit dem ehemaligen Strassen-Weltmeister und Tour de France Sieger zufrieden. "Er hat keinen Fehler gemacht und ist eine gleichmässige Kadenz gefahren. Vor dem Anstieg haben wir das Rad getauscht, es lief reibungslos ab. Das Resultat ist gut für ihn", sagte Ochowicz.

Bergankunft am Zoncolan

Die vorletzte Etappe am Sonntag endet mit der Bergankunft am Monte Zoncolan, einem 10,1 Kilometer langen Anstieg mit durchschnittlich 11,9 Prozent. Einige Abschnitte sind bis zu 22 Prozent steil. 2010 war Evans auf der 15. Etappe, die am Zoncolan geendet hatte, Zweiter. "Es ist kein langer Berg, aber sehr, sehr hart. Wir sind in der dritten Woche einer sehr harten Tour und es kann immer noch viel passieren. Wir wir heute gesehen haben, macht oft eine kleine Differenz einen grossen Unterschied aus, vor allem in einer Grand Tour, die so schwer wie diese ist." Die Rundfahrt endet am Sonntag mit einer Etappe über 172 Kilometer und einem Rundkurs in Triest.

Hören Sie mehr Kommentare von Evans auf der BMC Racing Team Special Giro d'Italia Audio Line.

Sehen Sie Fotos vom Rennen auf der BMC Racing Team Flickr Gallerie.