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Cadel Evans behielt die Gesamtführung und vermied mehrere Stürze. (©BMC/Graham Watson.)
Cadel Evans behielt die Gesamtführung und vermied mehrere Stürze. (©BMC/Graham Watson.)

Giro d'Italia, 10. Etappe: Eijssen muss nach Sturz aufgeben

20. Mai 2014

Cadel Evans vermied am Dienstag beim Giro d'Italia mehrere Stürze auf dem Weg zu seinem neunten Rang. Er behielt das Rosa Trikot, aber das BMC Racing Team verlor die Unterstützung von Teamkollege Yannick Eijssen. Er stürzte innerhalb der letzten 20 Kilometer und musste mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden.

"Mehr Risiko genommen"
Der Leader des BMC Racing Teams sagte, die Rennsituation nach dem zweiten Ruhetag hätte zu den Stürzen beigetragen. Unter anderem gab es eine gefährliche Kurve vor dem Ziel und jene, wo Eijssen stürzte, als das Feld ebenso ein hohes Tempo hatte. "Die Fahrer waren frischer und vielleicht haben einige der Sprinter ihre letzte Chance gesehen - daher haben sie mehr Risiko in der Abfahrt genommen", so Evans. "Dann im Finale mit den Kurven, gab es nicht so viel Platz für so viele Fahrer. Aber viele wollten vorne sein." Nacer Bouhanni (FDJ.fr) gewann nach 173 Kilometern seine dritte Etappe vor Giacomo Nizzolo (Trek Factory Racing) und Michael Matthews (ORICA-GreenEDGE).

"Grosser Verlust"

Eijssen schlug mit dem Ellbogen auf und landete beim Sturz auf seiner Brust. Nach dem Röntgen stellte sich heraus, dass glücklicherweise nichts gebrochen war, wie BMC Racing Teamarzt Dr. Giovanni Ruffini sagte. "Für uns ist es ein grosser Verlust, denn Yannick ist stark gefahren. Wenn man beim Giro um den Sieg kämpft, ist es wichtig, alle Fahrer dabei zu haben. Viele andere Teams haben auch schon Fahrer verloren und nun ist es für uns härter." Am Mittwoch folgt eine mittlere Bergetappe. Evans führt mit 57 Sekunden Vorsprung auf Rigoberto Uran (Omega Pharma-Quick Step). Dann folgen acht weitere Fahrer innerhalb einer Minute Rückstand.

Eijssen fuhr in ein Loch
Nachdem Eijssen im Krankenhaus untersucht worden war und seine Wunde am Ellbogen behandelt wurde, liess Eijssen den Vorfall noch einmal Revue passieren. "Nach einem Kreisverkehr war ein langes, kleines Loch. Ich fuhr geradewegs hinein und dann hat es mich überschlagen. Das nächste war, dass Sportdirektor Jackson Stewart neben mir im Auto sass. Ich war etwas verwirrt." Eijssen sagte, dass er schon lange nicht mehr in einen Sturz verwickelt gewesen war - bis zum Giro. "In den letzten zwei Jahren hat es mich vielleicht drei Mal erwischt. Und nun drei Mal in Folge. Komisch, wie so etwas passieren kann, es war einfach Pech." Er hofft, in ein oder zwei Wochen wieder einsatzfähig zu sein.

Hören Sie mehr Kommentare von Evans (auf Englisch und Italienisch) auf der BMC Racing Team Special Giro d'Italia Audio Line:http://bit.ly/ZXNX6Y

Sehen Sie Fotos vom Rennen auf der BMC Racing Team Flickr Gallerie: bit.ly/1mCUPnP