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Philippe Gilbert (Mitte, in Weiss) war in der letzten Rennstunde vorne mit dabei.(©Sirotti.)
Philippe Gilbert (Mitte, in Weiss) war in der letzten Rennstunde vorne mit dabei.(©Sirotti.)

Gilbert Siebenter bei Lüttich-Bastogne-Lüttich

21. April 2013

Strassen-Weltmeister Philippe Gilbert vom BMC Racing Team wurde am Sonntag bei Lüttich-Bastogne-Lüttich Siebenter.

Am Ende reichte es nicht
Philippe Gilbert war Teil einer kleinen Gruppe, die am Ende sechs Fahrer verfolgten. Diese hatten sich am letzten Anstieg einen Vorsprung für die letzten fünf Kilometer im 261,5 Kilometer langen Rennen herausgearbeitet. Es war der letzte Ardennenklassiker der Saison. "Ich dachte immer, dass wir wieder an sie heranfahren würden. Vincenzo Nibali hat einen guten Job in unserer Gruppe gemacht. Aber als ich sah, dass sich Joaquim Rodriguez auf dem letzten Kilometer absetzen hatte können, wusste ich, dass der Kampf um den Sieg gelaufen war. Aber ich dachte, dass wir noch an die Gruppe herankommen würden, damit ich
wenigstens um einen Podiumsplatz hätte kämpfen können", beschrieb Philippe Gilbert. Dan Martin (Garmin-Sharp) gewann solo, nachdem er Rodriguez (Katusha Team) noch abfangen konnte. Philippe Gilbert fuhr 18 Sekunden später über die Ziellinie und verbuchte sein drittes Top-10-Resultat in vier Eintagesrennen in diesem Monat. "Es fehlen noch ein paar Prozent im Finale. Das macht den Unterschied aus, wenn man um den Sieg kämpfen will. Ich habe nichts falsch gemacht. Unsere Mannschaft hat einen guten Job gemacht. Nach dem Mont-Theux waren wir noch sieben Mann, dort war ein kritischer Punkt des Rennens."

Lücke durch Teamarbeit geschlossen
Philippe Gilbert verdankte es der Arbeit seiner Teamkollegen, dass das Rennen mehrere Male wieder zusammengeführt wurde - inklusive einer Verfolgungsjagd nach der Côte de La Redoute, als acht Fahrer 25 Kilometer vor dem Ziel gestellt wurden. "Wir haben einen grossartigen Job gemacht, indem wir die Lücke schliessen konnten. Im Finale war es nur eine Frage der Kraft und wie man sich da noch gefühlt hat. Wie ich gesagt habe, fehlen noch ein paar Prozent", so der Belgier. Es sei zwar nicht das gewünschte Resultat herausgekommen, aber es habe nicht am Einsatz gefehlt, resümierte BMC Racing Team Sportdirektor John Lelangue. "Es ist zumindest gut, dass wir am Ende vorne dabei waren. Als Sportdirektor oder Fahrer ist man nach dem Rennen immer enttäuscht, wenn man nicht gewinnt. Und wenn du nicht zu einem Rennen kommst um zu gewinnen, machst du besser einen anderen Job", so John Lelangue.

Hören Sie hier mehr Kommentare von Philippe Gilbert (Niederländisch, Englisch und Französisch), John Lelangue (Englisch und Französisch) und Greg Van Avermaet (Niederländisch) auf der BMC Racing Team Audio Line.