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Tejay van Garderen stürzte früh im Prolog und zog sich zahlreiche Abschürfungen zu. (©BMC/Graham Watson.)
Tejay van Garderen stürzte früh im Prolog und zog sich zahlreiche Abschürfungen zu. (©BMC/Graham Watson.)

Sturz im Prolog beendete Ambitionen von Van Garderen

29. April 2014

Tejay van Garderen vom BMC Racing Team stürzte am Dienstag am Beginn des Prologs bei der Tour de Romandie. Er kam mit einem Rückstand von drei Minuten und 21 Sekunden auf den Sieger ins Ziel.



"In der Kurve ausgerutscht"
Van Garderen sagte, dass er beim Start des 5,57 Kilometer langen Kampfs gegen die Uhr an keine Gefahr gedacht habe, weil es trocken war. "Ich habe die Kontrolle über das Rad in der ersten Kurve verloren. Ich war etwas zu schnell. Ich dachte nicht, dass es ein grosses Risiko war, aber ich denke, die Kurve war etwas rutschig und ich war weg", erklärte der Amerikaner. BMC Racing Team Chief Medical Officer Dr. Max Testa sagte, er  habe sich van Garderens Verletzung angeschaut. "Er hat zahlreiche Abschürfungen: am Knöchel, an der Hüfte, der Schulter und am Ellbogen. Aber das ist nicht das Problem, sondern die Prellung an seiner rechten Hüfte. Wir schauen uns das nochmals genau an, um sicherzugehen, dass nichts gebrochen ist." In einem Interview im Ziel sagte van Garderen, dass er Schmerzen in der Hüfte habe, aber glaube, dass nichts gebrochen sei. Er plane, das sechstägige Etappenrennen fortzusetzen. "Natürlich ist die Gesamtwertung kein Thema mehr für mich. Aber wir haben einige gute Jungs hier, die motiviert sind. Wenn die Beine passen, kann ich es in einer der härteren Etappen versuchen", blickte er voraus.

Das Podium

Silvan Dillier war auf Rang 59 mit einem Rückstand von 21 Sekunden Rückstand auf den Sieger Michal Kwiatkowski (Omega Pharma-Quick Step) der best platzierte BMC Racing Team Fahrer. Rohan Dennis (Garmin-Sharp) folgte auf Rang zwei(+4 Sekunden) und Marcel Kittel (Team Giant-Shimano) wurde zeitgleich Dritter. Peter Velits vom BMC Racing Team, der slowakische Zeitfahrmeister, war eine Sekunde langsamer als Dillier und wurde 62. BMC Racing Team Sportdirektor Yvon Ledanois sagte, van Garderens Sturz sei der Beginn eines schwarzen Tages für die Mannschaft gewesen. "Ich hoffe, dass nichts gebrochen ist. Die Rundfahrt war ein grosses Ziel für ihn und das Team. Wir werden sehen, wie es in den nächsten Rennen und in dieser Woche weiter geht. Morgen ist die erste Etappe und alle sind sehr motiviert." Die Etappe am Mittwoch führt über 200,9 Kilometer von Ascona nach Sion und beinhaltet zwei kategorisierte Anstiege.

Hören Sie mehr Kommentare von Ledanois, Dr. Testa und van Garderen auf der BMC Racing Team Audio Line.

Sehen Sie Fotos vom Rennen auf der BMC Racing Team Flickr Gallerie.

Sehen Sie ein Video von van Garderen vom Start und Zieleinlauf auf dem BMC Racing Team YouTube Kanal.