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Greg Van Amermaet finished fourth for the BMC Racing Team. (©BMC/Tim De Waele.)
Greg Van Amermaet finished fourth for the BMC Racing Team. (©BMC/Tim De Waele.)

Van Avermaet vom BMC Racing Team Vierter bei Paris-Roubaix

7. April 2013

Greg Van Avermaet fügte seiner Bilanz an Top-Ten-Rängen für das BMC Racing Team in diesem Frühling einen vierten Platz bei Paris-Roubaix hinzu und freute sich über das bisher beste Resultat bei all seinen bisherigen Teilnahmen an diesem Rennen.



Podium knapp verpasst
Greg Van Avermaet ergänzte das BMC Racing Team Aufgebot für das 254,5 Kilometer lange Rennen im letzten Moment. Auf den schmalen Kopfsteinpflaster-Strassen verpasste Greg Van Avermaet das Podium nur knapp. Niki Terpstra (Omega Pharma-Quick Step) schlug ihn im Sprint und wurde Dritter. Greg Van Avermaet, Terpstra und der Fünftplatzierte Damien Gaudin (Team Europcar) kamen 31 Sekunden hinter dem Sieger Fabian Cancellara (RadioShack-Leopard) ins Ziel. Er setzte sich gegen Sep VanMarcke (Blanco Pro Cycling Team) im Velodrome von Roubaix durch und gewann das Rennen zum Dritten Mal. Greg Van Avermaets solide Frühjahrssaison inkludiert einen dritten Rang bei Gent-Wevelgem, Platz fünf bei Omloop Het Nieuwsblad, zudem war er Sechster bei Strade Binache und Siebenter bei der Flandern-Rundfahrt. "Ich hatte das Gefühl, dass ich hier nach Flandern gut fahren könnte. Es war eine gute Entscheidung, hier dabei zu sein", resümierte der Belgier. Michael Schär vom BMC Racing Team war in der Fluchtgruppe mit dabei, Taylor Phinney führte das Peloton durch den Wald von Arenberg an und Thor Hushovd fuhr in der ersten Gruppe, bis ihn etwas Pech zurückgeworfen hatte.

Konnte Lücke nicht schliessen
Als sich das Feld in zwei Teile splittete und sich vorne mehrere kleine Gruppen bildeten, arbeitete sich Greg Van Avermaet nach vorne. Aber als Cancellara und Zdenek Sybar (Omega Pharma-Quick Step) auf den letzten 25 Kilometern attackierten, kam Greg Van Avermaet nicht nach vorne. "Gaudin war dazwischen und er fuhr die Kurve wirklich schlecht und wir verloren zwei Meter. Ich habe versucht, sie wieder einzuholen und schaffte es bis auf einen Meter, aber eben nicht ganz. Wenn man kein Hinterrad hat und im Wind ist, bringst du dich fast um", erklärte Greg Van Avermaet. Er sei stolz gewesen auf das beste Resultat von Greg Van Avermaet bei seinen fünf Teilnahmen, meinte BMC Racing Team Assistant Director Fabio Baldato. "Es war ein grossartiger Tag, aber wir hatten auch etwas Pech. Dennoch, wir waren nah dran, unsere Ziele zu verwirklichen. Ich bin stolz, was die Jungs heute gezeigt haben. Alle haben sich als gute Teamkameraden erwiesen."

Phinney fühlte sich anfangs gut
Taylor Phinney, der 23. wurde, fühlte sich auf den ersten 200 Kilometern gut. Dann änderte sich das aber an der zehntletzten von insgesamt 27 Sektionen Kopfsteinpflaster-Passagen. "Ich habe mich vielleicht etwas zu gut gefühlt. Ich war etwas übermotiviert. Ich hatte nie Pech oder Stürze. Aber als ich die nötige Kraft gebraucht hätte, um am Mons-en-Pévèle in der ersten Gruppe bleiben zu können, hatte ich es eben nicht. Das war schade", sagte Taylor Phinney. Thor Hushvod, der das Rennen zum zehnten Mal bei 13 Teilnahme beendete - er wurde 35. - hatte Pech. "Ich habe mich wirklich gut gefühlt, aber ich musste mein Rad tauschen und es war hart, wieder den Anschluss zu finden. Als das gelang, hatte ich einen Reifenschaden, dann noch einen und dann noch einen Sturz. Ich musste vier Mal kämpfen, um wieder zurückzukommen. Dadurch kam ich schon etwas in den roten Bereich", so der Norweger. "Aber ich war immer noch dabei. Als es hart auf hart ging, konnte ich nicht mehr kämpfen. Das war dann eine weitere Enttäuschung für mich."

Hören Sie hier mehr Kommentare von Baldato, Hushovd, BMC Racing Team Präsident/General Manager Jim Ochowicz und Van Avermaet (auf Niederländisch, Englisch und Französisch) auf der BMC Racing Team Audio Line.