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Peter Sagan zog einen halben Meter vor dem Ziel an Philippe Gilbert (links) vorbei.  (©Sirotti.)
Peter Sagan zog einen halben Meter vor dem Ziel an Philippe Gilbert (links) vorbei. (©Sirotti.)

Gilbert vom BMC Racing Team Zweiter beim Pfeil von Brabant

10. April 2013

Philippe Gilbert vom BMC Racing Team musste sich am Mittwoch Peter Sagan (Cannondale Pro Cycling) im Sprint geschlagen geben und verpasste damit seinen ersten Saisonsieg als amtierender Strassen-Weltmeister nur knapp.

"War nahe dran"
Peter Sagan sprintete auf den letzten Metern links an Philippe Gilberts vorbei und sicherte sich den Sieg im 199,9 Kilometer langen Rennen. "Ich war für den Endspurt zuversichtlich, weil ich bereits die letzten fünf Kilometer an seinem Hinterrad war und sehr fokussiert fuhr. Ich war nahe dran", erklärte der Belgier. Der Sieger der Austragung im Jahr 2011 und Zweiter von 2008 bekam Hilfe von seinem Teamkollegen Greg Van Avermaet. Sie lancierten 18 Kilometer vor dem Ziel eine Attacke, die das Feld teilte. Gilbert folgte Sagan auf den letzten zwei Kilometern, Greg Van Avermaet ging mit Nikolas Maes (Omega Pharma-Quick Step), bevor er seine eigene Attacke setzte. Aber der Viertplatzierte von Paris-Roubaix wurde am letzten Anstieg gestellt, damit war alles vorbereitet für den Sprint zwischen Gilbert und Sagan. Björn Leukemans (Vacansoleil-DCM Pro Cycling Team) wurde Dritter, er hatte drei Sekunden Rückstand.

Van Avermaet Sechster
Dieses Resultat war Gilberts zweiter Top-Zwei-Rang der Saison. Auf der sechsten Etappe bei Paris-Nizza im Vormonat wurde er im Massensprint Zweiter. "Es ist natürlich immer schöner zu gewinnen, aber wir sind hier grossartig gefahren und haben unsere Karten im Finale ausgespielt", meinte der Belgier. "Das gibt dem Team viel Zuversicht und auch mir selbst. " Greg Van Averaet belegte am Ende Rang sechs mit einem Rückstand von zwölf Sekunden. Teamkollege Danilo Wyss wurde 15. "Am Beginn des Rennens habe ich mich nicht so gut gefühlt. Aber nachdem ich mit Philippe an meinem Hinterrad attackiert habe, hatte ich immer noch gute Beine. Wir haben wir eine tolle Teamarbeit gezeigt", resümierte Greg Van Avermaet.

Selbstvertrauen getankt
John Lelangue, Sportdirektor des BMC Racing Teams, freute sich über die Motivation der Mannschaft, bei den entscheidenden Attacken präsent gewesen zu sein. Das sei eine gute Grundlage für den Start beim ersten Ardennenklassiker am Sonntag beim Amstel Gold Race. "Jungs wie Martin Kohler, Klaas Lodewyck, Danilo Wyss und Adam Blythe haben einen grossartigen Job gemacht, indem sie Phil und Greg sehr gut beschützt haben. Dann haben sie das Duo auf die letzten zwei Runden geführt. Ich bin wirklich zufrieden mit dem, was ich heute gesehen habe", resümierte er. "Wir haben zwar nicht gewonnen, haben aber in diesem Rennen Selbstvertrauen getankt. Wir haben gesehen, dass es die richtige Wahl war, Greg Van Avermaet hier und bei Paris-Roubaix ins Aufgebot zu nehmen und ebenso auch Philippe, der die Flandern-Rundfahrt ausgelassen hat. Er hat sich mit der Baskenland-Rundfahrt perfekt auf die Herausforderungen hier vorbereitet."