Bitte wählen Sie ihr Land und Sprache
International, Deutsch

team news

Taylor Phinney (mitte, ganz oben auf dem Podium) führt beim Giro del Trentino, nachdem das BMC Racing Team beim Auftakt-Teamzeitfahren gewann. (©Sirotti.)
Taylor Phinney (mitte, ganz oben auf dem Podium) führt beim Giro del Trentino, nachdem das BMC Racing Team beim Auftakt-Teamzeitfahren gewann. (©Sirotti.)

BMC Racing Team gewinnt Trentino Teamzeitfahren

17. April 2012

Das BMC Racing Team fuhr am Dienstag im Teamzeitfahren des Giro del Trentino mit einem zehn Sekundenvorsprung zum Sieg. Taylor Phinney übernahm damit beim Auftakt das Leadertrikot.

Grossartige Teamarbeit
Als neunte unter 17 Mannschaften ging das BMC Racing Team an den Start des 14,3 Kilometer langen Kampfs gegen die Uhr. Nach 15 Minuten und 50 Sekunden jagten die Profis ihre BMC teammachine TM01 über die Ziellinie. Das Astana Pro Team, das drei Minuten später an den Start ging, belegte Rang zwei. Colnago CDF Bardini folgten als Dritte, sie lagen 13 Sekunden zurück. Taylor Phinney war der erste Fahrer des BMC Racing Teams, der ins Ziel fuhr, er durfte sich das fuchsia farbene Trikot des Führenden überstreifen. "Das ganze Team arbeitete perfekt zusammen und wir waren wirklich stark. Es gab nicht wirklich einen Plan, wer als Erstes über die Ziellinie fahren würde. Ich wollte einfach die beste Zeit für uns herausfahren", beschrieb Taylor Phinney. Der ehemalige amerikanische Zeitfahrmeister, der auch das Weisse Trikot des besten Jungprofis erhielt, ist realistisch im Hinblick auf die Chance, die Führung an den weiteren vier Renntagen mit zwei Bergankünften zu behalten. "Die Etappen hier führen über viele Berge und sind wirklich schwierig. Ich bin kein ausgesprochener Kletterer", so Taylor Phinney. "Aber ich werde alles geben, um das Trikot für das Team zu behalten."

Starkes Finish

Der Grundstein für den Sieg sei während den drei Tagen intensiver Vorbereitung und Kursbesichtigung gelegt worden, wie BMC Racing Team Assistant Director Rik Verbrugghe betonte. "Wir haben viel Zeitfahren trainiert, so wie im Vorjahr in Belgien vor der Tour de France. Es braucht starke Fahrer und alles muss passen. Die kleinen Details sind von Bedeutung." Der Einsatz von Taylor Phinney, Alessandro Ballan und des fünffachen italienischen Zeitfahrmeisters Marco Pinotti seien auf dem technischen Kurs wichtig gewesen, erklärte Rik Verbrugghe. Gegenwind, gefolgt von Rücken- und Seitenwind und im Finale wieder Rückenwind begleiteten das Zeitfahren. "Die letzten drei Kilometer haben die Jungs hart gearbeitet und genau das war entscheidend. Phinney ist die letzten 600 oder 700 Meter quasi alleine gefahren, er war beeindruckend stark." Die 152 Kilometer lange Etappe am Mittwoch weist vier kategorisierte Anstiege auf und endet mit einer Bergankunft.

Fotos des BMC Racing Teams vom Rennen: flic.kr/s/aHsjyYv9df