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Taylor Phinney führte die Tour de l'Avenir zwei Tage lang an (Foto: Tour de l'Avenir).
Taylor Phinney führte die Tour de l'Avenir zwei Tage lang an (Foto: Tour de l'Avenir).

BMC Racing Team Fahrer: Taylor Phinney

2. Januar 2011

Santa Rosa, California

Er zählt zu den grössten Nachwuchstalenten im Radsport. Aber Taylor Phinney startet ohne Druck in seine erste Saison beim BMC Racing Team.

Beeindruckende Erfolge

Der erst 20-Jährige verbuchte bereits beeindruckende Erfolge: Er ist der amtierende U23-Weltmeister im Zeitfahren sowie amerikanischer Zeitfahrmeister in der Eliteklasse. Taylor Phinney gewann zudem zwei Weltmeistertitel in der Verfolgung (Elite 2009, 2010), verbuchte einen Weltmeistertitel in der Verfolgung (2008) und einen im Zeitfahren (2007) jeweils in der Juniorenklasse. Der siebenfache amerikanische Staatsmeister auf der Bahn feierte 2010 auch aussergewöhnliche Erfolge auf der Strasse: Er gewann vier Etappen und die Gesamtwertung der Olympia's Tour in Holland, zudem feierte er den zweiten Sieg in Folge bei der U23 Edition von Paris-Roubaix. Er gewann Etappen bei der Larry H. Miller Tour of Utah, der SRAM Tour of the Gila und den Prolog der Tour de l'Avenir.

Resultate sind zweitrangig
Wenn Taylor Phinney das erste Mal für das BMC Racing Team an den Start gehe, stehe nicht das Resultat im Vordergrund, sondern die Möglichkeit, Erfahrung zu sammeln, betonte Präsident Jim Ochowicz. "Taylor lernt, wie im Profi-Peloton gefahren wird und wie es in einem ProTeam abläuft. Sicher wird er in seinem Rookie-Jahr viel Neues lernen. Er kann die nötige Erfahrung sammeln, der Aufbau erfolgt behutsam."

Kein Druck
Der 193 cm grosse und 81 kg wiegende Athlet aus Boulder in Colorado werde bereits im Frühjahr ein anspruchsvolles Rennprogramm fahren, erklärte John Lelangue, der Sportliche Leiter des BMC Racing Teams. Der Auftakt erfolgt bei der Tour of Qatar und Oman, dann folgen Paris-Nizza und die Frühjahrsklassiker. "Nach diesem Programm geht es mit der Amgen Tour of California weiter, damit seine Form bis zu den amerikanischen Strassen- und Zeitfahrmeisterschaften stimmt", so John Lelangue. "Diese Saison dient vor allem dazu, Erfahrung zu sammeln. Es gibt keinen Druck. Die anderen Profis im Team freuen sich, ihm in seiner Weiterentwicklung zu helfen."

Den Sport fördern
Für ihn sei es wichtig gewesen, in einem gut organisierten amerikanischen Teams mit besten Zukunftsaussichten zu fahren, erklärte Taylor Phinney. Auch durch die Olympischen Spiele 2012 in London hofft er, den Radsport in Amerika bekannter zu machen. "Ich versuche immer, neue Leute zu diesem Sport zu bringen. Ob es nun bedeutet, dass die Leute meine Resultate bei den Klassikern mitverfolgen, mir bei einem Prolog oder einem Zeitfahren zusehen - es geht nicht um eine bestimmte Art von Rennen, es geht um generell um den Sport. Ich freue mich, bei der nächsten grossen Generation dabei zu sein. Ich hoffe, ich kann einiges bewegen."